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Bauernhäuser  - Zeugnisse unserer Heimat-

Das in Jahrhunderten gewachsene Bild unserer Gemeinde wird in starkem Maße geprägt durch die alten Bauernhäuser. Die Hausformen sind Kennzeichen der Lebens- und Arbeitswelt unserer Vorfahren. Auf ihre Kulturgeschichte, die sich auch in den Häusern widerspiegelt, können die Hagener stolz sein. Einige der abgebildeten Bauernhäuser stehen unter Denkmalschutz.

Das Erscheinungsbild unserer Gemeinde hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten stark verändert. Der Heimatverein Hagen a.T.W. sieht eine wichtige Aufgabe darin, die Erhaltung des kulturellen Erbes in unserer Gemeinde zu unterstützen.  

  • 12_2016Hof Rhotert in Gellenbeck
  • DillmannHof Dillmann in Mentrup
  • Hof Berelsmann-Lintker in SudenfeldHof Berelsmann-Lintker in Sudenfeld
  • Hof Niehenke in AltenhagenHof Niehenke in Altenhagen
  • Hof PoetterHof Pötter in Gellenbeck
  • Hof Schulte to BrinkeHof Schulte to Brinke in Natrup-Hagen
  • Hof Stramann-SchlamannHof Stramann-Schlamann
  • Hof Warnsmann in MentrupHof Warnsmann in Mentrup
  • Hof Wellmann-Obermeyer in Natrup-HagenHof Wellmann-Obermeyer in Natrup-Hagen
  • Hof Winter in MentrupHof Winter in Mentrup
  • Hof-Ehrenbrink-Brockmeyer-in-BeckerodeHof Ehrenbrink-Brockmeyer in Beckerode
  • Hof-Fo-in-Natrup-HagenHof Voß in Natrup-Hagen
  • Hof-Kleine-Woerdemann-in-SudenfeldHof Kleine Wördemann in Sudenfeld
  • Hof-Kruse-in-AltenhagenHof Kruse in Altenhagen
  • Hof-Meyer-zu-Mecklendorf-in-SudenfeldHof Meyer zu Mecklendorf in Sudenfeld
  • Hof-Plogmann-in-MentrupHof Plogmann in Mentrup
  • Hof-Rwekamp-in-MentrupHof Röwekamp in Mentrup
  • Hof-Voeller-in-MentrupHof Völler in Mentrup
  • Hof-Vollmer-in-MentrupHof-Vollmer-in-Mentrup
  • februarScheune auf dem Hof Konersmann in Natrup Hagen
  • franksmannHof Franksmann in Gellenbeck
  • gretzmann-sudenfeldHof Gretzmann Sudenfeld
  • hof bensmann gellenbeckHof Bensmann in Gellenbeck
  • hof schopmeyer in beckerodeHof Schopmeyer in Beckerode
  • hof wibbelmann in beckerodeHof Wibbelsmann in Beckerode
  • hof-witte-krtzmannHof Witte-Krützmann in Beckerode
  • hvh_kalendermotiv_2014__1500px_09Hof Lagemann/Große Börding in Natrup Hagen
  • maerzHof Wilxmann in Altenhagen
  • meyer-to-bergteHof Meyer to Bergte in Gellenbeck
  • stuer-dransmannHof Stuer-Dransmann in Altenhagen
  • wortmann-mentrupHof Wortmann Mentrup

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Ehemalige Pfarrkirche St. Martinus

Noch zur Zeit der Sachsenkriege wurde um 780 n. Chr. das Bistum Osna¬brück gegründet und in Osnabrück (Hase-brück) die dazugehörige pallisadenumwehrte Domburg an der strategisch wichtigen Hasefurt errichtet. Von hier aus wurden in den folgenden Jahrzehnten Kirchen an wichtigen Punkten der Gaue errichtet, bis schließlich ein dichtes Netz christlicher Kirchen das gesamte eroberte Land bedeckte. Irgendwann in den drei Jahrhunderten zwischen der zwangsweisen Christianisierung um 780 n. Chr. und dem Jahr 1097, dem Jahr der ersten Er-wähnung der „Parrochia Hagen", muss auch in Ha¬gen eine Kirche gebaut worden sein.

Auch   wenn schriftliche Angaben hier¬zu fehlen, so liegen doch durchaus einige Anhalts¬punkte vor, die Licht in das Dunkel der Früh¬geschichte der Hagener Kirche bringen und den Zeitraum ihrer Grün¬dung eingrenzen könn¬ten:

Zunächst war schon um 800 n. Chr. in Hagen eine ausreichende Besiedlung vorhanden, welche die Gründung einer Kirche gerechtfertigt hätte.

Des weiteren beweist der ab dem Mittelalter nach¬weisbare Besitz von Kir¬che und Pfarrhof, dass zur Zeit der Gründung der Hagener Kirche offenbar noch die von Karl dem Großen verordnete Vorschrift Anwendung fand, nach welcher zur Ausstattung einer jeden Pfarrkirche im besiegten Sachsenland ein größerer Hof für den Geistlichen selbst und daneben zwei Bauernhöfe gehören sollten, um den Unterhalt des Priesters/Pfarrers zu sichern.

Schutzpatron der Kirche in Hagen ist seil altersher der heilige Martinus (erste Erwähnung des St. Martinus-Patroziniums: 1341 „agrum beati Mar¬tini". St. Martinus war neben dem heiligen Remigius der Nationalheilige der Franken. Etliche neu errichtete Kirchen im eroberten Sachsenland wurden ihm geweiht, und zwar insbesondere dort, wo fränkisches Königsgut lag, also solche Ländereien, welche die Franken im Sachsenland für ihre Zwecke beschlagnahmt hatten.

Im Bistum Osnabrück gibt es Martinus-Kirchen in Buer, Oldendorf, Spenge, Bösel, Haren/Ems, Bramsche und Hagen.

Baugeschichte


um 850/860     mutmaßliche Gründung der St. Martinus Kirche
um 1097    erste Erwähnung der Kirche in Hagen
ab 1492    Neubau einer einschiffigen Kirche mit Westturm im spätgotischen Stil
1523        Fertigstellung und Weihe des Kirchturmes
1717        Neubau einer Sakristei am Ostgiebel
1748        Neubau des nördlichen Seitenschiffes
1815        Erweiterung des nördlichen Seitenschiffes nach Westen
1836/37    Anbau des südlichen Seitenschiffes
1839-42    Verlängerung der Kirche nach Osten


Inventar

Zum Inventar gehörten bzw. gehören einige bedeutende Kunstwerke.

Der Hochaltar

Alter romanischer Taufstein

Martinusdarstellung im Turm

 

Martinusdarstellung an der Ostseite

Profanisierung

Mit der Einweihung der neuen Kirche St. Martinus am 11. November 1973 wurde die alte Kirche profanisiert. Der Turm dient weiterhin als Glockenturm.

Für die Unterhaltung und Nutzung des Kirchenschiffes der ehemaligen Kirche wurde ein Trägerverein gegründet. Nach einer umfassenden Renovierung wird die unter Denkmalschutz stehende ehemalige Kirche seit 1976 für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Ansprechpartner des Trägervereins für die Ehemalige Kirche ist Herr Markus Hestermeyer bei der Gemeinde Hagen a.T.W.

Literatur: Hagen a.T.W. Ortschronik von Rainer Rottmann, 1997


Rainer Rottmann

Gellenbecker Friedhof

Martinusfriedhof

Ehemaliger Kirchhof

Denkmäler auf Friedhöfen sind Zeugnisse der Gedächtniskultur

Hagen a.T.W. weist eine Reihe von natürlichen und kulturellen Schönheiten auf. In unseren Internetauftritt haben wir dementsprechend Beiträge über die Bedeutung unserer Kulturlandschaft und der Denkmalpflege aufgenommen.

Zu den Kleindenkmälern zählen auch die alten Grabdenkmäler. Sie tragen ganz wesentlich zur Gesamtwirkung unserer Friedhöfe bei. Auf dem Martinusfriedhof und dem Gellenbecker Friedhof gehören sie zum Teil zur ersten Gräbergeneration, sie bestehen aus verschiedenen Gesteinsarten und weisen z. T. religiöse bzw. profane Symbole auf. Darüber hinaus spiegeln sie das Schaffen der Steinmetze und Handwerker wider. Einige Grabdenkmäler waren und sind witterungsbedingt vom Zerfall bedroht. Die Nutzungsberechtigten der Grabstätten haben zu einem großen Teil den kulturhistorischen und künstlerischen Wert der Grabdenkmäler erkannt und entsprechende Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Sie haben damit einen bedeutenden Beitrag zum Denkmalschutz geleistet.

Auf dem Martinusfriedhof wurden einige ausgesonderte alte Denkmäler vor einer Zerstörung bewahrt und im zweiten Teil des Friedhofes als wichtiger Teil unserer Ortsgeschichte wieder aufgestellt. Die Bestattungs- und Erinnerungskultur ist weiterhin einem starken Wandel unterworfen. Demzufolge wird sich das Erscheinungsbild der Friedhöfe im Laufe der Zeit stark verändern. Der Heimatverein tritt für eine Erhaltung der historisch wertvollen Grabdenkmäler ein.

Wir stellen in einem fotografischen Rundgang einige der alten Grabdenkmäler vor. Leider konnten nicht sämtliche erhaltenswerten Denkmäler aufgenommen werden. Daneben gibt es auch zahlreiche künstlerisch wertvolle Grabsteine aus neuerer Zeit.

Ehemaliger Kirchhof bei der Alten Kirche St. Martinus

Martinusfriedhof

Waldfriedhof

Gellenbecker Friedhof

Kleindenkmale

Kleindenkmale (Wegkreuze, Bildstöcke, Grenzsteine etc.) sind eindrucksvolle Zeugnisse aus der Vergangenheit. In ihnen spiegelt sich örtliche Geschichte wieder. Bei Fahrten und Wanderungen durch unsere schöne Hagener Landschaft können Sie entdecken, dass wir eine große Zahl von Kleindenkmalen beherbergen. Jedes hat seine eigene Geschichte.

Der Heimatverein Hagen a.T.W. sieht es als seine Aufgabe an, diese oft unscheinbaren Denkmale vor dem Vergessen bzw. vor einer Zerstörung zu bewahren.

Bildstock am Ellenberg

Grenzstein von 1782 Baumanns Knollen

   

Sühnekreuz am Wiesentalweg

Brunnen "Quell des Lebens" am Waldfriedhof

 

Landesgrenzstein Iburg / Lienen / Hagen
Görsmann-Denkmal
vor der Grundschule Gellenbeck
   

Jakobspilgerstein am Ziegleiweg

Vorratskeller am Dillbach

Natursteinbrücke an der alten Lengericher Landstraße

Grenzstein der ehemaligen Beckeroder Eisenhütte

Wegkreuz in Sudenfeld

St. Florian-Mosaik im früheren Feuerwehrgerätehaus der Ortswehr Hagen

Dorfbrunnen an der Iburger Str.

Bronzeplastik „Erntedank“ im Ortskern Gellenbeck,

geschaffen von dem Hagener Bildhauer Bernhard Gewers  (*1927, +2012)

Hofkreuz Pötter in Gellenbeck

 

Brandglocke auf dem Hof Meyer zu Mecklendorf

 

Ehrenmahl des Hagener Sportvereins

Erinnerungstafel auf dem Dörenberg

Klause auf dem Hof Plantholt-Schulte to Bühne

 

Landesgrenzstein am Schoppenbrink

 

Pieta auf dem Martinusfriedhof

Skulptur Marktauftrommler an der Dorfstr.

 

Station des Kreuzweges der Kirchengemeinde St. Martinus

Stolperstein

Skulptur am Westf. Friede-Weg 1648  an der Grafenstr.

Friedensreiterplastik an der Lengericher Str.

 

Inschriftenstein der früheren Beckeroder Eisenhütte am Gebäude Beckeroder Platz 14

Muttergottes-Bildstock beim Friedhof Gellenbeck

 

Skulptur Vier Hände -- Frieden und Toleranz an der Natruper Str. im Ortsteil Gellenbeck

Inschriftenstein an der ehemaligen Sudenfelder Schule

 

Brücke über den Goldbach an der Natruper Str.

 

Verzeichnis der Baudenkmäler


Straße/Hausnr. Objektbezeichnungen
Altenhagener Esch 1 Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Am Borgberg 7 Backhaus + Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Am Borgberg 15 Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Am Borgberg 56/58 Wohn-/Wirtschaftsgebäude (Doppelheuerhaus)
Am Höhneberg 9 Hofanlage
Am Silberberg 4 Wohn-/Wirtschaftsgebäude (Heuerhaus)
Am Wallenbruch 2 Speicher + Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Bahnhofstr. 19 Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Industriestr. 40 Wohn-/Wirtschaftsgebäude (Querdielenhaus)
Beckeroder Platz 5 Wohnhaus
Bergstr. 9 Scheune + Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Bergstr. 10 Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Brückenstr. 1 Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Dorfstr. 2 Wohn-/Geschäftshaus (ehem. Gasthaus)
Dorfstr. 6 Wohn-/Wirtschaftsgebäude (ehem. (Querdielenhaus)
heute Wohn-/Geschäftshaus
Dorfstr. 8 Wohn-/Geschäftshaus (ehem. Gasthaus)
Forstweg 7 Speicher
Gellenbecker Str. 4 Mühle mit Wehr
Gretzmanns Esch 1 Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Gretzmanns Esch 3 Hofanlage
Heggestr. 1 Scheune
Heggestr. 3 Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Holperdorper Str. 34 Speicher
Hüttenstr. Wegekreuz
Hüttenstr. 26 Gutsanlage + Pfortenhaus
Iburger Str. 3 Gaststätte + Wohnhaus
Iburger Str. 30 Wegekreuz
Iburger Str. 32 Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Iburger Str. 38 Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Kirchstr. 1 Kath. Kirche Mariä Himmelfahrt
Kolpingstr. 12 Wohn-/Wirtschaftsgebäude (Heuerhaus)
Lengericher Str. 22 Hofanlage
Lotter Weg 45 Hofanlage
Lotter Weg 47 Hofanlage
Lotter Weg 56 Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Lotter Weg 57 Hofanlage
Lotter Weg 61 Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Martinistr. 2 Wohn-/Geschäftshaus
Martinistr. 4 Ehem. Kirche St. Martinus
Martinistr. 9 Altes Pfarrhaus
Natruper Str. 21 Hofanlage
Natruper Str. 48 Wohn-/Wirtschaftsgebäude (Heuerhaus)
Natruper Str. 50 Hofanlage
Neuer Kamp 17 Speicher + Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Osnabrücker Str. 37 Wohn-/Wirtschaftsgebäude (Heuerhaus)
Ringstr. 42 Hofanlage
Sudenfelder Str. 14 Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Sudenfelder Str. 16 Speicher
Sudenfelder Str. 26 Speicher + Wohn-/Wirtschaftsgebäude
Sudenfelder Str. 28 Wohn-/Wirtschaftsgebäude (Heuerhaus)
Zum Butterberg 1 Hofanlage
Zum Butterberg 2 Wohn-/Wirtschaftsgebäude (Kotten)
Zum Jägerberg 19 Wohn-/Wirtschaftsgebäude beim Waldfriedhof
Zum Jägerberg 45 Hofanlage + Klause
Zum Jägerberg 47 Hofanlage

Baudenkmäler

Die Gemeinde Hagen a.T.W. verfügt derzeit über 55 unter Denkmalschutz gestellte Baudenkmäler. Der HVH hat es sich zur Aufgabe gemacht, zur Erhaltung dieser einmaligen Baudenkmäler beizutragen, denn was wäre unsere Hagener Landschaft ohne die unverwechselbaren Baudenkmäler wie z.B. die ehemalige Kirche St. Martinus und den ehemaligen Pfarrhof, ohne die alten Wassermühlen und die vielen prächtigen niedersächsischen Bauernhäuser?

Sie alle legen Zeugnis ab für die eigene Kultur- und Wirtschaftsgeschichte unserer Gemeinde. Ein besonderes Anliegen des Heimatvereins ist die Erhaltung von Kleindenkmälern  einschließlich kulturhistorisch wertvoller Grabdenkmäler.

 

Ehemalige Kirche St. Martinus

 

Pfarrkirche St. Marien Gellenbeck

Fachwerkspeicher auf dem Hof Westenberg in Sudenfeld


Bauernhaus und Speicher Hof Meyer zu Natrup

Fachwerkspeicher auf dem Hof Völler in Mentrup

 

Gellenbecker Wassermühle

Scheune auf dem Hof Gretzmann in Sudenfeld

Friedhofskapelle auf dem Waldfriedhof

Hofkreuz Vollmer in Mentrup

Ehemaliger Markkotten in Beckerode

Herrenhaus der Ehemaligen Beckeroder Eisenhütte

Speicher mit Backofen auf dem Hof Lintker in Sudenfeld

Pfortenhaus des Gutes Altenhagen

   

 

Wohn- und Geschäftshaus Iburger Str. 3

Altes Pfarrhaus der Kirchengemeinde St. Martinus

Hof Schulte to Bühne Natrup-Hagen

 

 

Bodendenkmäler

Zu den Bodendenkmälern gehören in erster Linie Grabhügel und sonstige Hinterlassenschaften der Vor- und Frühgeschichte. Die Gemeinde Hagen weist im Vergleich zu anderen Gemeinden des Osnabrücker Landes eine überdurchschnittliche hohe Funddichte aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit auf.


Der Heimatverein Hagen a.T.W. unterstützt die archäologische Untersuchung solcher Bodendenkmäler. Mit finanziellen Mitteln des Heimatvereins wurde 1985 einer von mehreren Grabhügeln auf dem Borgberg untersucht. Eine Infotafel des HVH informiert über die Ausgrabungsergebnisse.

1995 / 1996 wurde mit finanzieller Unterstützung des HVH im Ortsteil Gellenbeck ein vorgeschichtliches Gräberfeld aus der vorrömischen Eisenzeit archäologisch untersucht. 2001 fanden archäologische Ausgrabungen im Ortsteil Altenhagen statt, die ebenfalls vom HVH initiiert und unterstützt wurden. Hier galt es, vor der Überbauung des Altenhagener Esches Aufschluss darüber zu gewinnen, wie weit sich ein bereits seit Jahrzehnten bekanntes Gräberfeld der vorrömischen Eisenzeit nach Osten und Süden erstreckt.

2008 wurde am Spellbrink,  nördlich der Gellenbecker Sporthalle,  in unmittelbarer Nähe einer früheren Brunnenfundstelle archäologische Untersuchungen durchgeführt.

Die archäologischen Grabungsergebnisse sind ein wichtiger Beitrag zur Erforschung der Frühgeschichte unserer Gemeinde.

Die entsprechenden Grabungsberichte finden Sie unter Archiv.

Denkmal(e) leben

Die gesellschaftliche Wahrnehmung von Denkmalpflege und Denkmalschutz hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Denkmalpflege wird immer mehr als Hindernis wahrgenommen, dass man lieber umgehen möchte. Es existieren große regionale Unterschiede, die sich häufig durch die Zusammenarbeit der Denkmalbehörden mit den Denkmaleigentümern erklären lassen. Wo der Kontakt gut, die Zusammenarbeit konstruktiv und Ansprechpartner klar definiert sind, hat die Denkmalpflege in Niedersachsen auch heute noch einen positiven Stand. Trotzdem heißt es bei vielen Bauvorhaben, man hätte es „trotz“ der Denkmalpflege umsetzen können.

Dabei spielen der Erhalt und die Dokumentation von Denkmalen und Baukultur eine wichtige Rolle, nicht nur für die Regionalgeschichte. Regionale Baukultur, die für sie prägenden Formen und Baumaterialen, sind Teil des Landschaftsbildes, in dem jeder lebt. Sie bestimmen wesentlich unser Bild von Orten. Finden wir einen Ort schön und wollen uns dort aufhalten, hat dies immer etwas mit der regionalen Baukultur zu tun. Sie ist touristischer Anziehungspunkt aber auch Teil der eigenen regionalen Identität. Die Auseinandersetzung mit regionaler Baukultur, ihrer Geschichte, Bedeutung und Techniken fördert die Beziehung zur Landschaft und Region.

Um ein Bewusstsein für sie entwickeln und sich für ihren Erhalt einsetzen zu können, muss man mehr über sie erfahren und einen Blick für regionale Besonderheiten entwickeln. Dieses Wissen über regionale Baukultur kann nur durch Kommunikation mit den Bürgern vor Ort weitergegeben werden. Denkmalpflege, Architektur und Baukultur müssen kommuniziert werden. Dies gilt sowohl für den Erhalt von bestehenden Baudenkmalen als auch für die neuen Gebäude in den Orten.

                                                                                                Nieders. Heimatbund


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