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Backhaus

Wir haben die Tradition des Brotbackens im Steinofen wiederbelebt

Südlich der Ehemaligen Kirche St. Martinus und der im Jahre 1973 eingeweihten neuen Pfarrkirche St. Martinus befindet sich der frühere Hagener Pfarrhof. Mit dem Neubau eines Pfarrhauses in den Jahren 1981/82 als Folge der Errichtung der neuen Pfarrkirche verlor der alte Pfarrhof seine ursprüngliche Funktion.

Der Gebäudekomplex umfasst das im Jahre 1723 errichtete Pfarrhaus mit dem im Jahre 1819 errichteten Querhaus, einen Schuppen sowie ein im Jahre 1999 errichtetes Backhaus. Das Backhaus wurde an der Stelle errichtet, an der bis in die 1930er Jahre hinein das Backhaus des Pfarrhofes gestanden hat.



Nach einem in zwei Phasen (1984 und 1986) seitens der Gemeinde Hagen a.T.W. durchgeführten Umbau wird das Fachwerkhaus im südlichen Teil als Öffentliche Bücherei und im nördlichen Teil des Erdgeschosses als Begegnungsstätte sowie im Obergeschoss als Töpfereimuseum genutzt. An den Kosten für die Errichtung des Backhauses hat sich der HVH beteiligt.



Im Backhaus wird ein Mal im Monat sowie bei Bedarf von unserem Mitglied Ludger Nobbe Steinofenbrot gebacken.




Heimatstube im Bürgerhaus Natrup-Hagen

Im Ortsteil Natrup-Hagen hat die Gemeinde Hagen a.T.W. im Jahre 1991 neben dem Grundschulgebäude ein Bürgerhaus errichtet, welches sich zu einem Mittelpunkt gesell-schaftlichen Lebens entwickelt hat.

Im Kellergeschoss befinden sich ein kleiner Versammlungsraum sowie ein Schießstand des Schützenvereins Natrup-Hagen. Das Erdgeschoss umfasst einen Kaminraum sowie einen Saal für größere Veranstaltungen. Im Obergeschoss hat der HVH eine Heimatstube eingerichtet. In ihr werden u. a. alle Geräte, die zur Flachsverarbeitung und Leinen-herstellung benötigt wurden, ausgestellt.

In der Heimatstube, die auch als kleines Sitzungszimmer genutzt wird, befindet sich darüber hinaus ein Arbeitsplatz des Foto- und Filmkreises des HVH.

BECKERODER EISENHÜTTE

Westlich dieser Info-Tafel stand im 19. Jahrhundert die „Beckeroder Eisenhütte“. Sie war der erste Eisen erzeugende und verarbeitende Industriebetrieb des Osnabrücker Landes und gab wichtige Impulse für die weitere Industrialisierung unserer Region.

Grafik auf einem Musterbuch der Beckeroder Eisenhütte

  • 1836    Ankauf der am Goldbach gelegenen Betriebsgrundstücke durch Johan Carl Forster, einem aus Osnabrück gebürtigen Eisenhüttenfachmann.
  • 1837    Beginn umfangreicher Arbeiten für den Bau einer Eisenhütte. Errichtet werden: Magazin, Kohlenschuppen, Gießerei, Hüttengebäude mit Hochofen, Werkstattgebäude, Faktorenwohnung und Platzmeistergebäude.
  • 1839    Am 19. Oktober wird der mit Holzkohle betriebene Hochofen in Beckerode erstmals „angeblasen“. Die Eisenerze kommen zunächst aus Lintorf und vom Hüggel, später auch vom Ellenberg und vom Martiniberg. Daneben wird auch Raseneisenerz aus Glandorf verhüttet.
  • 1846    Julius Meyer (*1817 in Bohmte, +1863) wird vorübergehend Alleineigentümer der Eisenhütte. Bau des „Herrenhauses“.
  • 1848    Bürgerliche Revolution in Deutschland. Julius Meyer und seine Fabrikarbeiter organisieren einen Demonstrationszug von der Eisenhütte in das nahegelegene Dorf Hagen.
  • 1851    Erweiterung der Eisenhütte durch ein Stahl- und Walzwerk. Etwa 320 Mitarbeiter und Zulieferer stehen zu dieser Zeit auf den Lohnlisten der Eisenhütte.
  • 1856    Verkauf der Beckeroder Eisenhütte und deren Bergwerkskonzessionen an den von Hannover aus gegründeten „Georgs-Marien-Bergwerks-und Hüttenverein“, der in Malbergen ein neues Eisenhüttenwerk, nämlich die „Georgs-Marien-Hütte“ errichtet. Nach und nach wird die Produktion von Beckerode nach Malbergen verlagert.
  • 1863    Stilllegung des Hochofens und Abriss der meisten Produktionsgebäude in Beckerode. Auf dem Fabrikgelände verbleibt nur die Kesselschmiede mit etwa 25 Mitarbeitern.
  • 1902    Schließung und Abriss der Kesselschmiede.
  • 1921    Beginn der Wohnbebauung des ehemaligen Fabrikgeländes.
  • 1931/32     Der einstige Fabrikteich der Beckeroder Eisenhütte wird von arbeitslosen jungen Männern aus Hagen-Beckerode zum Hagener Freibad ausgebaut. Das Wasser für diese „Badeanstalt“ wird zunächst mittels des alten Staugrabens der Eisenhütte aus dem Goldbach entnommen.
  • 1942    Unter Verwendung der bis zu 1,80 m dicken und 7,50 m tiefen Mauern der ehemaligen Wasserradhalterungen der Eisenhütte errichten Anwohner einen unterirdischen Luftschutzbunker, in dem die Zivilbevölkerung Schutz vor Bombenangriffen der Alliierten findet.
  • 1999    Bei Bebauung einer der letzten Baulücken auf dem einstigen Fabrikgelände stößt man auf das massive Bruchsteinfundament des alten Hochofens.
    Von der Eisenhütte existieren heute nur noch drei Gebäude, nämlich das „Platzmeistergebäude“ (Beckeroder Platz 1), das „Herrenhaus“ (Beckeroder Platz 5) und der „Kohlenschuppen“ (Beckeroder Platz 14). 


Beckerode, den 30.6.2007
Heimatverein Hagen a.T.W.

GRENZDREICK BAD IBURG, HAGEN, LIENEN

Die hier gesetzten Grenzsteine markieren den Punkt, an dem die drei Gemeinden Bad Iburg, Hagen und Lienen aneinanderstoßen. Zugleich verläuft hier die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Die Grenze hat eine lange Tradition: Schon im Mittelalter schieden sich hier die Kirchspiele von Glane, Lienen und Hagen. Damals wurden Grenzprozessionen durchgeführt, bei denen jede Pfarrgemeinde eine Statue ihres Patronatsheiligen mit sich trug (sogenannte „Heiligentragt“).

Hier am Urberg, wo die drei Prozessionen zusammentrafen, stand ein „Heiligenstuhl“, auf dem man die Heiligenfiguren absetzte und dann Gottesdienst feierte.

1527

Mehrfach blutige Grenzfehden zwischen Tecklenburg und Osnabrück wegen Lienen und der Hagener Niedermark.

1527

Mit Einführung der Reformation in der Grafschaft Tecklenburg entfallen die traditionellen Grenzprozessionen. 1595 heißt es: „Vom Hailigen Stul (am Urberg) ... sein nur noch etliche Pfähle in der Erden fürhanden, drauff vormahlen ein großer Stein gelegen.“

1595 – 1609

Die Grafen von Tecklenburg setzten endgültig ihre territorialenAnsprüche in Bezug auf das ursprünglich zu Osnabrück gehörige Kirchspiel Lienen durch, nur die ehemals Lienener Bauerschaft Ostenfelde verbleibt bei dem Fürstbistum Osnabrück. Aus den einstigen Kirchspielgrenzen wird endgültig eine Landesgrenze, die mit Schlagbäumen und einer Landwehr militärisch gesichert wird.

1707

Die Grafschaft Tecklenburg und damit auch Lienen werden vom Königreich Preußen erworben.

1740 – 1854

Hohe Einfuhrzölle fördern den Schmuggel über die Grenze. Die Flurbezeichnung „Salzweg“ und Schmuggelpättken“ erinnern an diese Zeit.

1787

Landvermessung im Fürstbistum Osnabrück durch J. W. Du Plat; Auch die Grenze zu Lienen wird dabei vermessen.

1803/1813

Das Fürstbistum Osnabrück wird aufgelöst und dem Königreich Hannover zugesprochen.

1827

Vermessung der im hiesigen Bereich verlaufenden Landesgrenze.  Es werden Grenzsteine mit der Jahreszahl „1827“ und den Initialen „P“ (für Preußen) und „H“ (für Hannover) gesetzt. Später werden weitere Grenzsteine gesetzt.

1837

Staatsvertrag Hannover/Preußen bezüglich der offiziellen Anerkennung der 1827 vermessenen Hoheitsgrenze.

1866

Das Königreich Hannover wird von Preußen annektiert. Die alte Staatsgrenze bleibt aber als Verwaltungsgrenze bestehen.

1946

Bei Bildung der neuen Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachen orientiert man sich im hiesigen Bereich an dem alten Grenzverlauf; die Grenze wird wieder zur Landesgrenze diesmal jedoch ohne Schlagbaum und Zollstation.

2004

Der Verein für Orts- und Heimatkunde Bad Iburg sowie die Heimatvereine von Lienen und Hagen veranstalten eine gemeinsame Grenzbegehung („Schnautgang“) und setzen zur Erinnerung an diesem Grenzdreieck einen symbolischen Grenzstein, der eher verbinden als trennen soll.

Dreiländereck Leeden - Hasbergen - Hagen a.T.W.

Der hier gesetzte Grenzstein markiert den Punkt, wo die drei Gemeinden Leeden, Hasbergen und Hagen aneinanderstoßen. Zugleich verläuft hier die Landesgrenze zwischen den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Diese Grenze hat eine lange Tradition: Im Mittelalter schiedensich hier die Pfarrbezirke des Klosters Leeden sowie der St. Martinuskirche in Hagen und des weitläufigen Osnabrücker Stadtkirchspiels St. Katharinen, zu welchem auch der Hüggel und die Bauerschaften Ohrbeck und Hasbergen gehörten.

Da Leeden zur Grafschaft Tecklenburg gehörte, Hagen und Hasbergen dagegen zum Fürstbistum Osnabrück, verlief hier von alters her zugleich auch die Landesgrenze, die nicht nur mit Schlagbäumen gesichert, sondern bis in das 17. Jahrhundert hinein oft genug blutig umkämpft war.

13.-15. Jhd.

Mehrfach blutige Grenzfehden zwischen Tecklenburg und Osnabrück

1525/
1592

Der Graf von Tecklenburg stellt terretoriale Gebietsansprüche auf die Hagener Niedermark (bestehend aus den Bauerschaften Gellenbeck, Sudenfeld und Natrup) sowie den jeweiligen Teil des Osnabrücker Stadtkirchspiels, die "jenseits der Düte liegen", darunter auch den Hüggel und Teile der Bauerschaft Hasbergen. In dem bewaffneten Konflikt kann sich der Graf von Tecklenburg nur in bezug auf jenen kleinen Bereich durchsetzen, der Brockschmiede genannt wird.

1707

Die Grafschaft Tecklenburg und damit auch Leeden werden vom Königreich Preußen erworben.

1723

Entspannung im Grenzkonflikt und weitestgehende Anerkennung der Landesgrenze; umstritten bleibt vorübergehend nur noch der genaue Grenzverlauf an der Leedener Mühle.

1787/1788

Landesvermessung des Fürstbistums Osnabrück durch J.W. Du Plat; auch die Grenze zu Leeden wird dabei vermessen und abgemarkt.

1803/1813

Das Füstbistum Osnabrück wird aufgelöst und dem Königreich Hannover zugeschlagen.

1820 - 1834

Anlegung eines preußischen Parzellenkatasters; dabei 1827 Vermessung der im hiesigen Bezirk verlaufenden Landesgrenze; es werden Grenzsteine mit der Jahreszahl "1827" und den Initialen "P" (für Preußen) und "H" (für Hannover) gesetzt.

1837

Staatsvertrag Hannover / Preußen bezüglich der offiziellen Anerkennung der 1827 vermessenen Hoheitsgrenze, die zugleich auch als Zollgrenze fungiert. Es setzt ein lebhafter Schmuggel ein, der auch durch Errichtung von Zollstationen nicht zu unterbinden ist.

1866

Das Königreich Hannover wird von Preußen annektiert; die alte Staatsgrenze bleibt aber als Verwaltungsgrenze bestehen.

1949

Bei der Bildung der neuen Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen orientiert man sich in hiesigen Bereich an den alten Grenzverlauf. Die Grenze wird wieder zur Ländergrenze - diesmal jedoch ohne Schlagbaum und Zollstation.

1997

Die Heimatvereine Leeden, Hasbergen und Hagen veranstalten eine gemeinsame Grenzbegehung und setzen zur Erinnerung an diesem "Dreiländereck" symbolisch einen Grenzstein, der eher verbinden als trennen soll.

BECKERODER EISENHÜTTE

Westlich dieser Info-Tafel stand im 19. Jahrhundert die „Beckeroder Eisenhütte“. Sie war der erste Eisen erzeugende und verarbeitende Industriebetrieb des Osnabrücker Landes und gab wichtige Impulse für die weitere Industrialisierung unserer Region.

1836

Ankauf der am Goldbach gelegenen Betriebsgrundstücke durch Johan Carl Forster, einem aus Osnabrück gebürtigen Eisenhüttenfachmann.

1837
Beginn umfangreicher Arbeiten für den Bau einer Eisenhütte. Errichtet werden: Magazin, Kohlenschuppen, Gießerei, Hüttengebäude mit Hochofen, Werkstattgebäude, Faktorenwohnung und Platzmeistergebäude.
1839
Am 19. Oktober wird der mit Holzkohle betriebene Hochofen in Beckerode erstmals „angeblasen“. Die Eisenerze kommen zunächst aus Lintorf und vom Hüggel, später auch vom Ellenberg und vom Martiniberg. Daneben wird auch Raseneisenerz aus Glandorf verhüttet.
1846
Julius Meyer (*1817 in Bohmte, +1863) wird vorübergehend Alleineigentümer der Eisenhütte. Bau des „Herrenhauses“.
1848
Bürgerliche Revolution in Deutschland. Julius Meyer und seine Fabrikarbeiter organisieren einen Demonstrationszug von der Eisenhütte in das nahegelegene Dorf Hagen.
1851
Erweiterung der Eisenhütte durch ein Stahl- und Walzwerk. Etwa 320 Mitarbeiter und Zulieferer stehen zu dieser Zeit auf den Lohnlisten der Eisenhütte.
1856
Verkauf der Beckeroder Eisenhütte und deren Bergwerkskonzessionen an den von Hannover aus gegründeten „Georgs-Marien-Bergwerks-und Hüttenverein“, der in Malbergen ein neues Eisenhüttenwerk, nämlich die „Georgs-Marien-Hütte“ errichtet. Nach und nach wird die Produktion von Beckerode nach Malbergen verlagert.
1863
Stilllegung des Hochofens und Abriss der meisten Produktionsgebäude in Beckerode. Auf dem Fabrikgelände verbleibt nur die Kesselschmiede mit etwa 25 Mitarbeitern.
1902
Schließung und Abriss der Kesselschmiede.
1921

Beginn der Wohnbebauung des ehemaligen Fabrikgeländes.

1931/32
Der einstige Fabrikteich der Beckeroder Eisenhütte wird von arbeitslosen jungen Männern aus Hagen-Beckerode zum Hagener Freibad ausgebaut. Das Wasser für diese „Badeanstalt“ wird zunächst mittels des alten Staugrabens der Eisenhütte aus dem Goldbach entnommen.
1942
Unter Verwendung der bis zu 1,80 m dicken und 7,50 m tiefen Mauern der ehemaligen Wasserradhalterungen der Eisenhütte errichten Anwohner einen unterirdischen Luftschutzbunker, in dem die Zivilbevölkerung Schutz vor Bombenangriffen der Alliierten findet.
1999
Bei Bebauung einer der letzten Baulücken auf dem einstigen Fabrikgelände stößt man auf das massive Bruchsteinfundament des alten Hochofens.

Von der Eisenhütte existieren heute nur noch drei Gebäude, nämlich das „Platzmeistergebäude“ (Beckeroder Platz 1), das „Herrenhaus“ (Beckeroder Platz 5) und der „Kohlenschuppen“ (Beckeroder Platz 14).

Beckerode, den 30.6.2007
Heimatverein Hagen a.T.W.

Das Gellenbecker Gräberfeld

Während der Erschließung des Neubaugebietes "Östlich der Görsmannstraße" konnten in den Jahren 1995 bis 1998 bei archäologischen Ausgrabungen und Bauarbeiten immer wieder vorgeschichtliche Grabfunde geborgen werden. Dabei handelt es sich um insgesamt 45 Brandgräber eines einstmals ausgedehnten, sicherlich mehrere Hundert Bestattungen umfassenden Urnenfriedhofs aus der vorrömischen Eisenzeit zwischen etwa 700 und 300 v. Chr.

Zur damaligen Zeit wurden die Toten auf Scheiterhaufen verbrannt und die Totenasche (Leichenbrand) anschließend der Erde übergeben. 24 Gräber waren Urnenbestattungen, 14 sogenannte Leichenbrandlager. Bei letzteren dienten als Grabgefäße ursprünglich Behältnisse aus organischem Material wie Holz, Stoff oder Leder, die im Gegensatz zu Urnen heute restlos vergangen sind. Daneben traten 7 Brandgrubengräber auf, bei denen der Leichenbrand zusammen mit den Resten des Scheiterhaufens ohne schützende Umhüllung in iene Grabgrube geschüttet wurde. Alle Gräber waren jeweils von einem 0,2 bis 0,6 m hohen Hügel von 5 bis 10 m Durchmesser überdeckt, der aber im Laufe der Jahrhunderte restlos durch die seit dem Mittelalter übliche Bewirtschaftung der Felder mit Plaggenesch eingeebnet worden Ist. Ein Teil dieser Grabhügel war durch nur wenige Dezimeter breite und tiefe Umhegungsgräben eingefasst, die kreisrund oder (annähernd) viereckig verliefen.

Gas Gellenbecker Gräberfeld ist der einzige Friedhof der vorrömischen Eisenzeit im Osnabrücker Land, auf dem bislang umfandreichere archäologische Ausgrabungen stattgefunden haben.


Borgberg und Breiter Stein

Der 225 m hohe Borgberg besteht überwiegend aus Sandstein, der vor etwa 130 Millionen Jahren in der Unteren Kreidezeit als Sedimentstein entstanden ist.

Hügelgräber am Kammweg und ein ehemaliger großer bronzezeitlicher Grabhügel ("Hünenhövel") auf Kasselmanns Esch belegen eine vorgeschichtliche Besiedlung im Umfeld des Borgberges, der 1553 erstmals urkundlich erwähnt wird (1553 "Buerberg", 1595 "Borgberg).

Mittelalterlicher Raubbau durch Holzeinschlag, übermäßige Beweidung und Plaggenmat zerstören die Wälder, bis nur noch Heidekraut, Geröll und Sand den Borgberg bedecken; in Steinbrüchen wird Sandstein gewonnen (z.B. für die hagener Kirche und den Dom in Osnabrück). Es bilden sich dünenartige Sandverwehungen; an anderen Stellen werden durch Erosion größere Sandsteinfelsen freigelegt, so z.b. die Duvensteine (1592 "Sanct Johans Rasten") und der hier liegende Sandsteinfelsen, der früher als Grenzzeichen diente und seiner Form nach "Breiter Stein" genannt wurde (1785).

Ab etwa 1800 beginnt eine gezielte Wiederaufforstung des Borgberges.

Als man 1880 bei der Zerstörung des Grabhügels auf Kasselmanns Esch Urnen aus vorchristlicher Zeit findet, blüht die Phantasie auf - der "Breit Stein" wird zu "einer Felsplatte, aus der in vorchristlicher Zeit dem Wodan und seiner Gemahlin Freya häufiger Opfer dargebracht sein sollen" (H. Wegmann 1917). Schnell bürgert sich die Bezeichnung "Heidenopferstein" ein. Ob es sich bei dem Felsen tatsächlich um eine vorgeschichtliche Kultstätte handelt, ist jedoch mehr als zweifelhaft. Man sollte den "Breiten Stein" vielmehr als das sehen, was er ist: Ein interessantes erdgeschichtliches Relikt, welches durch Raubbau früherer Jahrhunderte und durch Erosion freigelegt worden ist.


Dreiländereck Leeden - Hasbergen - Hagen a.T.W.


Der hier gesetzte Grenzstein markiert den Punkt, wo die drei Gemeinden Leeden, Hasbergen und Hagen aneinanderstoßen. Zugleich verläuft hier die Landesgrenze zwischen den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Diese Grenze hat eine lange Tradition: Im Mittelalter schiedensich hier die Pfarrbezirke des Klosters Leeden sowie der St. Martinuskirche in Hagen und des weitläufigen Osnabrücker Stadtkirchspiels St. Katharinen, zu welchem auch der Hüggel und die Bauerschaften Ohrbeck und Hasbergen gehörten.

Da Leeden zur Grafschaft Tecklenburg gehörte, Hagen und Hasbergen dagegen zum Fürstbistum Osnabrück, verlief hier von alters her zugleich auch die Landesgrenze, die nicht nur mit Schlagbäumen gesichert, sondern bis in das 17. Jahrhundert hinein oft genug blutig umkämpft war.

13.-15. Jhd. Mehrfach blutige Grenzfehden zwischen Tecklenburg und Osnabrück
1525/
1592
Der Graf von Tecklenburg stellt terretoriale Gebietsansprüche auf die Hagener Niedermark (bestehend aus den Baauerschaften Gellenbeck, Sudenfeld und Natrup) sowie den jeweiligen Teil des Osnabrücker Stadtkirchspiels, die "jenseits der Düte liegen", darunter auch den Hüggel und Teile der Bauerschaft Hasbergen. In dem bewaffneten Konflikt kann sich der Graf von Tecklenburg nur in bezug auf jenen kleinen Bereich durchsetzen, der Brockschmiede genannt wird.
1707 Die Grafschaft Tecklenburg und damit auch Leeden werden vom Königreich Preußen erworben.
1723 Entspannung im Grenzkonflikt und weitestgehende Anerkennung der Landesgrenze; umstritten bleibt vorübergehend nur noch der genaue Grenzverlauf an der Leedener Mühle.
1787/1788 Landesvermessung des Fürstbistums Osnabrück durch J.W. Du Plat; auch die Grenze zu Leeden wird dabei vermessen und abgemarkt.
1803/1813 Das Füstbistum Osnabrück wird aufgelöst und dem Königreich Hannover zugeschlagen.
1820 - 1834 Anlegung eines preußischen Parzellenkatasters; dabei 1827 Vermessung der im hiesigen Bezirk verlaufenden Landesgrenze; es werden Grenzsteine mit der Jahreszahl "1827" und den Initialen "P" (für Preußen) und "H" (für Hannover) gesetzt.
1837 Staatsvertrag Hannover / Preußen bezüglich der offiziellen Anerkennung der 1827 vermessenen Hoheitsgrenze, die zugleich auch als Zollgrenze fungiert. Es setzt ein lebhafter Schmuggel ein, der auch durch Errichtung von Zollstationen nicht zu unterbinden ist.
1866 Das Königreich Hannover wird von Preußen annektiert; die alte Staatsgrenze bleibt aber als Verwaltungsgrenze bestehen.
1949 Bei der Bildung der neuen Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen orientiert man sich in hiesigen Bereich an den alten Grenzverlauf. Die Grenze wird wieder zur Ländergrenze - diesmal jedoch ohne Schlagbaum und Zollstation.
1997 Die Heimatvereine Leeden, Hasbergen und Hagen veranstalten eine gemeinsame Grenzbegehung und setzen zur Erinnerung an diesem "Dreiländereck" symbolisch einen Grenzstein, der eher verbinden als trennen soll.

GRENZDREIEICK BAD IBURG, HAGEN, LIENEN

Die hier gesetzten Grenzsteine markieren den Punkt, an dem die drei Gemeinden Bad Iburg, Hagen und Lienen aneinanderstoßen. Zugleich verläuft hier die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Die Grenze hat eine lange Tradition: Schon im Mittelalter schieden sich hier die Kirchspiele von Glane, Lienen und Hagen. Damals wurden Grenzprozessionen durchgeführt, bei denen jede Pfarrgemeinde eine Statue ihres Patronatsheiligen mit sich trug (sogenannte „Heiligentragt“).

Hier am Urberg, wo die drei Prozessionen zusammentrafen, stand ein „Heiligenstuhl“, auf dem man die Heiligenfiguren absetzte und dann Gottesdienst feierte.

1527
Mehrfach blutige Grenzfehden zwischen Tecklenburg und Osnabrück wegen Lienen und der Hagener Niedermark.
1527
Mit Einführung der Reformation in der Grafschaft Tecklenburg entfallen die traditionellen Grenzprozessionen. 1595 heißt es: „Vom Hailigen Stul (am Urberg) ... sein nur noch etliche Pfähle in der Erden fürhanden, drauff vormahlen ein großer Stein gelegen.“
1595 – 1609 Die Grafen von Tecklenburg setzten endgültig ihre territorialenAnsprüche in Bezug auf das ursprünglich zu Osnabrück gehörige Kirchspiel Lienen durch, nur die ehemals Lienener Bauerschaft Ostenfelde verbleibt bei dem Fürstbistum Osnabrück. Aus den einstigen Kirchspielgrenzen wird endgültig eine Landesgrenze, die mit Schlagbäumen und einer Landwehr militärisch gesichert wird.
1707 Die Grafschaft Tecklenburg und damit auch Lienen werden vom Königreich Preußen erworben.
1740 – 1854 Hohe Einfuhrzölle fördern den Schmuggel über die Grenze. Die Flurbezeichnung „Salzweg“ und Schmuggelpättken“ erinnern an diese Zeit.
1787

Landvermessung im Fürstbistum Osnabrück durch J. W. Du Plat; Auch die Grenze zu Lienen wird dabei vermessen.

1803/1813

Das Fürstbistum Osnabrück wird aufgelöst und dem Königreich Hannover zugesprochen.

1827

Vermessung der im hiesigen Bereich verlaufenden Landesgrenze.  Es werden Grenzsteine mit der Jahreszahl „1827“ und den Initialen „P“ (für Preußen) und „H“ (für Hannover) gesetzt. Später werden weitere Grenzsteine gesetzt.

1837

Staatsvertrag Hannover/Preußen bezüglich der offiziellen Anerkennung der 1827 vermessenen Hoheitsgrenze.

1866

Das Königreich Hannover wird von Preußen annektiert. Die alte Staatsgrenze bleibt aber als Verwaltungsgrenze bestehen.

1946

Bei Bildung der neuen Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachen orientiert man sich im hiesigen Bereich an dem alten Grenzverlauf; die Grenze wird wieder zur Landesgrenze diesmal jedoch ohne Schlagbaum und Zollstation.

2004

Der Verein für Orts- und Heimatkunde Bad Iburg sowie die Heimatvereine von Lienen und Hagen veranstalten eine gemeinsame Grenzbegehung („Schnautgang“) und setzen zur Erinnerung an diesem Grenzdreieck einen symbolischen Grenzstein, der eher verbinden als trennen soll.

am Urberg, 25. März 2006


Hügelgrab am Borgberg

Das aus 4 Hügeln bestehende Gräberfeld wurde in der späten Jungsteinzeit angelegt; es gehört zur sogenannten Einzelgrabkultur (2400 bis 1700 v. Chr.). Die Menschen der damaligen Zeit betrieben Landwirtschaft, wobei sie verschiedene Weizenarten, Rispenhirse, Gerste, Lein, Erbsen und Linsen anbauten. Außerdem hielten sie Rinder, Schweine, Ziegen und Schafe. Über ihre Siedlungen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts bekannt. Die Toten wurden einzeln unter flachen, runden Erdhügeln bestattet.

Der Tote liegt in einer Grabgrube, über die ein Erdhügel aufgeschüttet wurde. Der Hügel ist von einem Kreisgraben umgeben. Ein Teil der Verstorbenen hatte ein Beil oder eine Axt aus Stein und / Oder einen Tonbecher mit in das Grab bekommen, andere waren ohne Beigeben beerdigt worden (mögliche Speisen bzw. allgemein Beigaben aus organischem Material wie Holz, Stoff usw. lassen sich allerdings nicht oder nur sehr schwer nachweisen).

Im Jahre 1985 kam es zu einer Untersuchung des Hügels 3. Er besaß im Zentrum eine Grabgrube mit einer vollständig vergangenen Körperbestattung, die keinerlei Beigaben aufwies. Am nordwestlichen Hügelrand wurden die Reste eines Kreisgrabens entdeckt. Die Hügelaufschüttung bestand teilweise aus Steinen, ein vom allgemeinen Schema abweichender Befund.


Informationstafeln

Neben den Ortsteiltafeln hat der HVH an historisch interessanten Stellen weitere Informationstafeln aufgestellt:
  • Auf dem Borgberg informiert eine Tafel über das dortige bronzezeitliche Hügelgrab.
  • Am "Breiten Stein" wird auf der Tafel die geologische Struktur erläutert und die lange gebräuchliche Bezeichnung "Heidenopferstein" kritisch und die Lupe genommen.
  • Am Eschweg zwischen der Gellenbecker Schule und dem Hof Meyer zu Gellenbeck erläutert eine weitere Tafel die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen des so genannten Gellenbecker Gräberfeldes aus der vorrömischen Eisenzeit.
  • Auf der Grünfläche vor dem Freibad an der Straße Beckeroder Platz informiert eine Tafel über die frühere Beckeroder Eisenhütte (1836 - 1903).
Um die Beschriftungen der jeweiligen Informationstafel zu lesen, klicken Sie bitte auf den gewünschten Standort in der Menüleiste.

 

Informationstafeln

Neben den Ortsteiltafeln hat der HVH an historisch interessanten Stellen weitere Informationstafeln aufgestellt:

•    Am "Breiten Stein" wird auf der Tafel die geologische Struktur erläutert und die lange gebräuchliche Bezeichnung "Heidenopferstein" kritisch und die Lupe genommen.
•    Am Gellenbecker Gräberfeld zwischen der Gellenbecker Schule und dem Hof Meyer zu Gellenbeck erläutert eine weitere Tafel die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen des so genannten Gellenbecker Gräberfeldes aus der vorrömischen Eisenzeit.
•    Auf der Grünfläche vor dem Freibad an der Straße Beckeroder Platz informiert eine Tafel über die frühere Beckeroder Eisenhütte (1836 - 1903).
Um die Beschriftungen der jeweiligen Informationstafel zu lesen, klicken Sie bitte auf den gewünschten Standort in der Menüleiste.


ORTSTEIL ALTENHAGEN / Gemeinde Hagen a.T.W.

Altenhagen ist eine der sechs ehemaligen Bauerschaften des Kirchspiels Hagen, welches heute die politische Gemeinde Hagen a.T.W. bilden.

Der Namensteil „Hagen“ ist von „Hag“ = Hecke abzuleiten und bezeichnet eine durch Hecken geschützte Siedlung (vgl. Heggestraße).

Funde aus der Jungsteinzeit belegen eine frühe Anwesenheit von Menschen. Für die vorrömische Eisenzeit ist eine Siedlung im Altenhagener Esch nachgewiesen und ein ausgedehntes Urnengräberfeld rund um den ehemaligen „Meerpohl“ belegt eine dichte Besiedlung in den Jahrhunderten vor Christi Geburt.

um 500 n. Chr existiert in (Alten-) Hagen eine bäuerliche Ursiedlung, aus der später die acht Bauernhöfe Eversmann, Wilxmann, Dransmann, Plogmann, Baumann, Frommeyer und (Nie-) Henke hervorgehen. Diese acht Höfe lagen früher alle dicht beieinander östlich der heutigen Heggestraße. Erst nach der Christianisierung um 800 n. Chr. erfolgt die Gründung des Hofes Kruse (von „cruce“ = Kreuz).
um 850/860 wird in (Alten-) Hagen die erste Hagener Kirche errichtet. Der Sage nach soll sie im „Meerpohl“, einem ehemaligen Teich an der Wilopstraße, versunken sein. Nach der Verlegung der Kirche in die Bauerschaft Beckerode entsteht dort im Mittelalter das Kirchdorf Hagen. Die Bauerschaft „Hagen“ bezeichnete man fortan als „Altenhagen“.
1337 erste urkundliche Erwähnung der Bauerschaft Altenhagen („burscopia Oldenhagen“).
1341 sowie 1400 und 1412 hat der Altenhagener Bauer Niehenke das Amt des Markenrichters der Hagener Obermark inne.
1601 leben in Altenhagen 57 steuerpflichtige Einwohner im Alter von über 12 Jahren.
1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg wird auch in Altenhagen mehrfach geplündert; Bauer Eversmann gerät in finanziellen Ruin.
1652 übernimmt der Adlige Hieronymus von Winsheim den Hof Eversmann und gründet dort das „Gut Altenhagen“, auf dem 1712 das steinerne „Pfortenhaus“ und 1717 das „Herrenhaus“ erbaut werden.
1844-1895 werden im Ellenberg in Altenhagen in mehreren Stollen Eisenerze abgebaut; zunächst für die 1836 gegründete „Beckeroder Eisenhütte“, ab 1858 dann für die in Malbergen gegründete „Georgs-Marien-Hütte“.
ab 1920 erfolgt eine verstärkte Bebauung der westlichen, direkt an das Dorf Hagen angrenzenden Teile von Altenhagen.
1932 gründen Einwohner aus Altenhagen die „Wassergenossenschaft Wasserleitung Altenhagen“, die heute als „Wasserbeschaffungsverband Altenhagen“ ca. 1800 Haushalte in der Hagener Obermark mit Trinkwasser versorgt.


Verwaltungsmäßig war Altenhagen ab Mitte des 19. Jahrhunderts eine selbstständige Gemeinde im Verbund der Samtgemeinde Hagen. 1968 erfolgte der Zusammenschluß mit (Hagen-) Beckerode und Mentrup zur Gemeinde Hagen a.T.W., die sich 1972 mit der Gemeinde Niedermark (Gellenbeck, Sudenfeld und
Natrup-Hagen) zur heutigen Gemeinde Hagen a.T.W. vereinigte.

Altenhagen, im September 2006
Heimatverein Hagen a.T.W.

Ortsteil Natrup – Gemeinde Hagen a.T.W.


Natrup - Hagen ist eine der sechs Bauerschaften des Kirchspiels Hagen, welche heute die politische Gemeinde Hagen a.T.W. bilden.
Der Name Natrup bedeutet "Nord-Dorf" - nördlich vom Goldbach und vom Meyerhof zum Spellbrink gelegen.
Funde aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit belegen eine frühe Besiedlung.
Um 500 n.Chr. existiert an der Quelle des Hagenbaches in Natrup bereits eine bäuerliche Ursiedlung mit den späteren Höfen Wellmann, Wacker, Elixmann, Konersmann und Tiemann.

Um 1186 Erste urkundliche Erwähnung von Höfen in Natrup, namentlich "Conradus de Nortorpe" (Konersmann), "Hermanus Eylekinc" (Elixmann), „Woltsetinc in Nortorpe" (Tiemann) und Osterhaus.
1343 ist der Meyer zu Natrup (Unter-) Holzgraf der Natruper Mark, der späteren Niedermark ("de scultere van nortorpe, den sworenen holrgreve der marke to nortorpe"). Der vermutlich um 800 n.Chr. gegründete Meyerhof sicherte die Furt über den Goldbach und somit die wichtige Landstraße zwischen Münster und Osnabrück.
1525-1592 stellen die Grafen von Tecklenburg terretoriale Gebietsansprüche auf die Niedermärker Bauerschaften Gellenbeck, Sudenfeld und Natrup. Nach blutigen Grenzfehden verbleibt die Niedermark bei Osnabrück, weil sie "seit alters her" zum Kirchspiel St. Martinus in Hagen gehört.
1601 leben in der Bauerschaft Natrup 101 steuerpflichtige Personen im Alter von über 12 Jahren.
1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg wird auch in Natrup schwer geplündert.
1652 Nach dem Westfälischen Frieden wird das Kirchspiel Hagen wieder den Katholiken zugesprochen, nur die Bewohner von drei Natruper Höfen entlang der Grenze zu Leeden bleiben reformiert.
1703 Bau der ersten Natruper Ziegelei auf dem Hof Witte; noch heute werden in Natrup-Hagen Dachpfannen und Klinker produziert.
1722-1726 Vorübergehende Wiederaufnahme des schon im Mittelalter betriebenen Silberbergbaues im Silberberg.
1736 Bau der "Natruper Mühle"; später gibt es in Natrup zeitweise fünf Wassermühlen.
1870-1871 Bau der Eisenbahnlinie Münster - Osnabrück und Anlegung einer ersten „Haltestation" in Natrup-Hagen.
1912 wird Natrup-Hagen vom Kirchspiel St. Martinus in Hagen abgepfarrt und zusammen mit Gellenbeck und Sudenfeld der neu gegründeten Kirchengemeinde "Maria Himmelfahrt in Gellenbeck zugeteilt.



Verwaltungsmäßig war Natrup-Hagen ab Mitte der 19. Jahrhunderts selbständige Gemeinde im Verbund der Samtgemeinde Hagen. Erst 1971 erfolgte der Zusammenschluss mit Gellenbeck und Sudenfeld zur "Gemeinde Niedermark", die sich 1972 mit der Gemeinde Hagen a.T.W. (bestehend aus Altenhagen, Mentrup und Hagen-Beckerode) zur heutigen Gemeinde Hagen a.T.W. vereinigte.

Natrup-Hagen im Oktober 2005
Heimatverein Hagen a.T.W.

Ortsteil Gellenbeck – Gemeinde Hagen a.T.W.


Gellenbeck ist eine der sechs ehemaligen Bauerschaften des Kirchspiels Hagen, wel- che heute die politische Gemeinde Hagen bilden.
Der Name Gellenbeck kommt von niederdeutschen "giäle Becke" (=gelber Bach) und bezieht sich auf den heutigen Goldbach.

Funde aus der Steinzeit sowie ein großer bronzezeitlicher Grabhügel in Engelbusch (um ca. 1500 v.Chr.) und das 1996 archäologisch untersuchte "Gellenbecker Gräber- feld" aus der vorrömischen Eisenzeit (um 700/500 v.Chr.) belegen eine Besiedlung Gellenbecks schon in vorgeschichtlicher Zeit. Ein 1996 auf dem ehemaligen Meyerhof zu Spellbrink entdeckter hölzener Kastenbrunnen (datiert um 671 n.Chr.) ist Beweis für eine bäuerliche Besiedlung Gellenbecks in der Zeit vor der Christianisierung der hiesigen Bevölkerung (um 780/800 n.Chr.).

1150 Erste urkundliche Erwähnung von Bauernhöfe in "Gelenbike".
um 1186 Namentliche Erwähnung der Höfe "Franco de Gelenbeke" und "Meyer zu Spilebrinke".
1273 schenken die Eheleute Gerhard und Agnes Meyer zu Gellenbeck dem Kloster Iburg eine Rente aus ihrer Wassermühle ("molendino suo Gelenbeke") - erste Erwähnung der Gellenbecker Wassermühle.
Ab dem Mittelalter gibt es in der relativ kleinen Bauerschaft Gellenbeck drei Meyerhöfe (Meyer zu Spellbrink, Meyer zu Gellenbeck, Meyer to Bergte) – eine Besonderheit im Osnabrücker Land.
1492 Domherr Lambert von Snetlage schenkt der Kirche St. Martinus in Hagen den in Gellenbeck gelegenen Hof "Borchardink" (=heute Borgelt) zwecks Finanzierung des Kirchenbaues.
1525 - 1592 stellen die Grafen von Tecklenburg terretoriale Gebietsansprüche auf die Niedermärker Bauernschaften Gellenbeck, Sudenfeld und Natrup. Nach blutigen Fehden verbleibt die Niedermark bei Osnabrück, weil sie "seit alters her" zum Kirchspiel St. Martinus in Hagen gehört.
1600 wird auf dem Meyerhof zu Spellbrink eine erste Ziegelei angelegt, die bis etwa 1860 existiert. Vom 17. - 20. Jahrhundert lassen sich in Gellenbeck vier Ziegeleien und sieben Töpfereien nachweisen, die das Osnabrücker Land mit Dachziegeln und Irdenware versorgen; der ab 1511 erwähnte Hofname "Pötter" lässt eine weitaus ältere Töpfertradition vermuten.
1601 leben in Gellnbeck 118 steuerpflichtige Einwohner über 12 Jahre.
1618 - 1648 Dreißigjähriger Krieg - auch in Gellenbeck wird mehrfach geplündert.
1809 erfolgt der Bau der ersten Niedermärker Schule in Sudenfeld gegenüber von Bauer Westenberg.
1884 Verlegung der NIedermärker Schule von Sudenfeld nch Gellenbeck in das ehemalige Gutsgebäude des Meyerhofes zu Spellbrink.
1912 erfolgt die Abpfarrung der Niedermark (Bauerschaften Gellenbeck, Sudenfeld und Natrup) vom Kirchspiel St. Martinus und die Gründung der Pfarrei Maria Himmelfahrt in Gellnbeck.
1915 Einweihung der neuen Pfarrkirche Marien in Gellenbeck.



Verwaltungsmäßig war Gellenbeck ab Mitte des 19. Jahrhunderts selbständige Gemeinde im Verbund der Samtgemeinde Hagen. Erst 1971 erfolgte der Zusammenschluss mit Sudenfeld und Natrup - Hagen zur Gemeinde "Niedermark", die sich am 1.7.19972 mit der Gemeinde Hagen a.T.W. (bestehend aus Altenhagen, Mentrup und Hagen - Beckerode) zur heutigen Gemeinde "Hagen a.T.W." vereinigte.

Der Heimatverein Hagen a.T.W, hat diese Ortstafel aufgestellt, um an wichtige Daten aus der Geschichte des Hagener Ortsteils Gellenbeck zu erinnern.

Gellenbeck, im August 2004

Ortsteil Mentrup – Gemeinde Hagen a.T.W.


Mentrup ist eine der sechs ehemaligen Bauerschaften des Kirchspiel Hagen, welche heute die politische Gemeinde Hagen a.T.W. bilden.

Der Name leitet sich vom Vornamen "Menke" (=Kurzform von Meinhard) ab und bedeutet "Dorf des Menke".

Steinbeile aus der Jungsteinzeit und Urnen aus der vorrömischen Eisenzeit (um 500 v. Chr.) belegen eine frühe Besiedlung Mentrups.

1180 Erste urkundliche Erwähnung als "Meginthorp", 1186/1200 als "Meincthorpe" bzw. "Menctorpe".
1187 Erwähnung der am Borgberg gelegenen "Kollage", dem Jagdgut des Osnabrücker Domkapitels.
1240 - 1366 wird der östliche Teil der Bauerschaft Mentrup noch gesondert als "Ostdorpe" bezeichnet.
1341 existiert schon die "Nyemolen", die Wassermühle an der heutigen Bergstraße.
1601 leben in Mentrup 121 steuerpflichtige Einwohner im Alter von über 12 Jahren.
1618 - 1648 Im Dreißigjährigen Krieg wird auch in Mentup mehrfach schwer geplündert; einige Bewohner sterben an der Pest.
Um 1700 gibt es in Mentrup 29 Bauernhöfe.
1740 - 1866 fördern hohe Einfuhrzölle den Schmuggel über die nahe Grenze zum Königreich Preußen; der Name "Schmuggelpättken" erinnert an diese Zeit.
1839 - 1863 betreibt die Beckeroder Eisenhütte am Heidhornberg einen Steinbruch, dessen Sandsteine zum Bau von Hochöfen zeitweise sogar bis in das Ruhrgebiet geliefert werden.
1901 legen der Hagener J. Reuter und der Holländer Nuyken am Goldbach Fischteiche und Forellenzuchten an, die der ehemaligen "Speikenstraude" den heutigen Straßennamen Forellental geben.
1902 erfolgt der Bau einer eigenen Mentruper Schule, die 1973 wieder geschlossen wird.



Verwaltungsmäßig war Mentrup ab Mitte des 19. Jahrhunderts selbständige Gemeinde im Verbund der Samtgemeinde Hagen. 1968 erfolgte der Zusammenschluss mit Hagen - Beckerode und Altenhagen zur Gemeinde Hagen a.T.W., die sich 1972 mit der Gemeinde Niedermark (Gellenbeck, Sudenfeld und Natrup) zur heutigen Gemeinde Hagen a.T.W. vereinigte.

Mentrup, im Oktober 2003
Heimatverein Hagen a.T.W.

Große Heide – Gemeinde Hagen a.T.W.


Die südlich des Hüggels gelegene "Große Heide" gehört seit alters her zu dem um 850 v.Chr. gegründeten Kirchspiel Hagen. Als Teil der offenen Feldmark diente sie Hagener Bauern zunächst jahrhundertelang zum Holzeinschlag, zur Plaggengewinnung und zur Viehweide, so daß um 1500 anstelle ursprünglicher Bewaldung fast nur noch Heidekraut den kargen Boden bedeckte - daher auch der Name "Große Heide".

Um 1530 Erste Besiedlung durch die fünf Markkotten Riesenbeck, Räuver, Schröder, Vogelpohl und "Hinrik upr Noestheiden". Um 1580 entstehen vier weitere Markkotten, namentlich Berkemeyer, Kulgemeyer, Niemeyer und Pohlmeyer (heute Gastwirtschaft "Zur Hüggelschlucht" alias "Pottbäcker").
1600 Erste gesonderte Erwähnung dieser neun Hofstellen als "Grotenheider Markkotten". Die benachbarten und ebenfalls schon im 16. Jahrhundert "bey der großen Heyde" gegründeten Markkotten Breiwe, Engelmeyer, Hehemann und Meyerhenke gehören zur Bauernschaft Gellenbeck, ihre Bewohner fühlen sich jedoch der "Großen Heide" zugehörig.
Ab 1618 wird bis Mitte des 19. Jahrhunderts der Begriff "Bauerschaft Große Heide" gebräuchlich. Die Große Heide wird so neben Altenhagen, Mentrup, Beckerode, Gellenbeck Sudenfeld und Natrup zeitweise zur siebten Hagener Bauerschaft.
1618 - 1648 Im Dreißigjährigen Krieg verarmen auch die Bewohner der Großen Heide. 1630 heißt es: "Diß sein alles arme Dienstkotten".
1658 wohnen in der Großen Heide 60 Personen. Die geringe Größe der Hofstellen zwingt die Bewohner schon früh zu handwerklicher Nebentätigkeit.
1818 arbeiten in der Großen Heide vier der zeitweise neun Hagener Töpfereien. Sie beliefern die gesamte Region mit Irdenware. Ein Zweig der Familie Niehenke alias "Pottbäcker" betreibt in sechster Generation noch heute das Hagener Töpferhandwerk.
Um 1850 erfolgt eine kommunale Zuordnung der Bauerschaft Große Heide zur Gemeinde Altenhagen, also zur Hagener Obermark.
Um 1950 gestaltete Karl Niehenke aus Ton die Figurengruppe der Hüggelzwerge (Snöiksgen") und des sagenhaften "Schmied am Hüggel". Die Sage basiert auf dem seit dem Mittelalter nachweisbaren Silber- und Eisenerzbergbau.

im April 2001
Heimatverein Hagen a.T.W.

Ortsteil Beckerode – Gemeinde Hagen a.T.W.


Beckerode ist eine der sechs Bauernschaften, die ab etwa 850 n. Chr. das Kirchspiel Hagen bildeten.

1082/
1096
Erste Erwähnung als „Bikirothon“; 1186 als „Beckerode“; der Name bedeutet „Rodung am Bach“ und weist auf frühmittelalterliche Landgewinnung hin. In Beckerode gab es zwei ursprüngliche Siedlungskerne - der eine am Nordrand des Borgberges mit den Bauernhöfen Frommeyer, Kasselmann, Krützmann und Wibbelsmann, der andere nördlich vom Goldbach im heutigen Ortskern mit den ehemaligen Höfen Grotthus, Glashus, Gibbenhof, Püning und dem späteren Pfarrhof. Nördlich dieser Siedlung liegt der Hof Schulte to Brinke.
um 1200 Nach Verlegung der St. Martinus-Kirche von Alten-Hagen nach Beckerode entsteht ab dem Mittelalter in Beckerode das (Kirch-)Dorf Hagen - heute das Ortszentrum.
1492 – 1523 Neubau der Kirche in spätgotischem Stil - der Kirchturm ist noch heute das Wahrzeichen der Gemeinde.
1592 Erwähnung des "Hoenenhövel" (Hünenhügel) auf Kasselmanns Esch - dieser um 1880 leider zerstörte große Grabhügel mit Urnenfunden belegt eine Besiedlung Beckerodes schon während der Bronzezeit.
1601 In Beckerode und dem Dorf Hagen leben etwa 200 Einwohner.
1615 Der Landesherr gestattete am Montag nach der Kirmes in Beckerode einen Viehmarkt der traditionelle "Hagener Ferkelmarkt".
1618 - 1648 Im Dreißigjährigen Krieg wird Beckerode von allen sechs Hagener Bauernschaften am schlimmsten durch Mord, Brand und Plünderung betroffen.
1664 Bau der ersten Kirchspielschule in Hagen-Beckerode.
1722 Erwähnung eines Schandpfahls ("Diebespfahl mit Halseisen") nahe der heutigen Gastwirtschaft "Blüsen".
1723 Erster Großer Brand von Hagen.
1836 - 1839 Gründung der Beckeroder Eisenhütte - Beginn der Industriealisierung des Osnabrücker Landes.
1892 Zweiter großer Brand von Hagen - 18 Gebäude verbrennen.
1931 - 1932 Aus dem ehemaligen Fabrikteich der Beckeroder Eisenhütte errichten arbeitslose junge Männer das Hagener Freibad.



Mitte des 19. Jahrhunderts wird aus der Bauerschaft Beckerode eine politische Gemeinde, die den offiziellen Namen Hagen - Beckerode trägt und zur Samtgemeinde Hagen gehört. 1968 schließen sich Altenhagen, Mentrup und Hagen - Beckerode zur Gemeinde Hagen a.T.W. zusammen, die sich im Zuge der kommunalen Gebietsreform 1972 mit der Hagener Niedermark zur heutigen Gemeinde Hagen a.T.W. vereinigt. Diese Gemeinde entspricht damit flächenmaßig wieder dem alten, 1097 erstmals erwähnten Kirchspiel Hagen.
Der Heimatverein Hagen hat duese Ortstafel im Oktober 1999 errichtet, damit der alte Ortsname BECKERODE nicht in Vergessenheit gerät.

Ortsteil Sudenfeld / Hagen a.T.W.


Sudenfeld - ehemalige Bauerschaft und jetzt südwestlicher Ortsteil der Gemeinde Hagen a.T.W.

um 1180 Erste urkundliche Erwähnung von zwei Höfen in "Sudenvelde". Der Name bedeutet "südliches Feld" und bezieht sich auf seine Lage im Goldbachtal.
1284 Grenzstreit mit der Lengericher Bauernschaft Schollbruch. Erwähnt werden die Höfe "de Mekelingdorpe" und "de Suthenvelde".
1601 In Sudenfeld wohnen etwa 90 Menschen auf den zwölf Höfen Gretzmann, Sudenfeld, Berelsmann, Meyer zu Mecklendorf, Grimmelsmann, Westenberg, Kriege, Tepe, Striedelmeyer, Fromme, Hestermeyer und Igelbrink.
1752 Bau einer Windmühle auf einer Kuppe des Hönegerges. Die Bauern Sudenfeld, Grimmelsmann und Meyer zu Mecklendorf betreiben Ziegeleien.
1809 Bau einer ersten Schule für die Niedermark, schräg gegenüber von Bauer Westenberg. Als diese Schule 1884 nach Gellenbeck verlegt wurde, wurde in Sudenfeld gebaut. Diese wurde 1977 geschlossen und wird gegenwärtig als Sängerheim des MGV Sudenfeld genutzt.



Politisch war Sudenfeld von Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1969 selbständige Gemeinde, dann schlossen sich Gellenbeck, Natrup und Sudenfeld zur Gemeinde Niedermark zusammen, die sich 1972 im Zuge der kommunalen Gebietsreform mit der Obermark Hagen zur heutigen Gemeinde Hagen a.T.W. vereinigte. Die Gemeinde Hagen a.T.W. entspricht damit flächenmäßig wieder dem alten 1097 erstmals erwähnten Kirchspiel Hagen.

Der Ortsteil Sudenfeld hat von allen seche Ortsteilen Hagens wohl am ehesten sein ursprüngliches Gesicht gewahrt und lädt mit seiner idylischen Landschaft, seinen Bergen, Wiesen und Wäldern zum erholsamen Wandern ein, so z.B. zu der bereits 1537 als "Grafenstein" genannten Grafentafel, einem mächtigen Sandsteinblock, der schon im Mittelalter als Grenzstein erwähnt wird. Beliebtes Freizeitziel ist der in reizvoller Umgebung gelegene und Überregional bekannte Teutoburger-Wald-See.

Ortsteiltafeln

Ortsteiltafel Beckerode

Um die Identität und Geschichte der früheren Hagener Bauernschaften und zeitweilig selbstständigen Gemeinden – zuzüglich des Ortsteils Große Heide - lebendig zu erhalten errichtet der HVH nach und nach Texttafeln, die über den Ortsteil informieren. Solche Tafeln stehen


Um die Beschriftungen der jeweiligen Ortstafel zu lesen, klicken Sie bitte auf den gewünschten Standort in der Menüleiste
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Wassertretstelle am Borgberg


Vor etwa 30 Jahren legte der HVH in der Nähe des Wanderparkplatzes Am Borgberg an der gleichnamigen Straße eine Wassertretstelle an.
Wassertreten ist ein Teil der nach dem Pfarrer Sebastian Kneipp benannten Kneippkur: Man geht in kaltem knöcheltiefen Wasser bis das Kälte- einem Wärmegefühl weicht. Es dient dem allgemeinen Wohlbefinden und wird besonders angewandt u.a. bei Fußmüdigkeit, Verdauungsstörungen und Kopfschmerzen.

Schutzhütten für Wanderer


Die Almhütte ist die erste vom HVH gebaute Schutzhütte im wichtigsten Hagener Wander- und Spaziergebiet, dem Borgberg. Die jetzige Hütte wurde 2002/2003 neu errichtet. Von ihr aus bietet sich einer der schönsten Ausblicke auf das Dorf Hagen.

Am Heidhornberg, direkt an der Grenze zur westfälischen Nachbargemeinde Lienen steht eine Hütte des HVH, die den Wanderern auf dem Hagener Rundweg und auf dem Ahornweg Schutz bietet.

Nach dem selben Bauplan wurde auch die Schutzhütte am Nollmanns Berg ganz im Westen der Gemeinde errichtet. An ihr führen der Westfälische-Friede-Weg und ebenfalls der Hagener Rundweg vorbei. Dem Wanderer bietet sich von dort aus ein schöner Überblick über die Hagener Niedermark.


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