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NOZ Wandertag 2015 (14,8 km)

NOZ Wandertag 2015 (12.65 km)

NOZ Wandertag 2015 (9,42 km)

NOZ Wandertag 2015 (11,2 km)

NOZ Wandertag 2014 (8,7 Km)

Kirschradweg

Kirschsortenvielfalt zwischen Hüggel und Heidhorn:
Mit dem Fahrrad durch Hagens Kirschenschatztruhe
Länge der Radwanderung: ca. 29 km

Start: Ehemalige Kirche
Gehen Sie von der ehemaligen Kirche in nordwestlicher Richtung zum Rathaus und rechts am Rathaus vorbei. Überqueren Sie die Schulstraße an der Fußgängerampel vor dem Rathaus. Folgen Sie der Schulstraße einige Meter nach links und biegen Sie dann noch vor dem Kreisverkehr in die erste Straße rechts ab (Zum Jägerberg).
Folgen Sie dieser Straße geradeaus über die nächste Kreuzung (Sandstraße) hinweg.
Nach 300 m erreichen Sie das Kirsch-Informationszentrum, das auf der linken Straßenseite in der ehemaligen Jägerbergschule untergebracht ist.
Folgen Sie diesem Schild:
Das Kirsch-Informationszentrum wurde mit Finanzmitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eingerichtet. Hier finden Vortragsveranstaltungen und Seminare sowie Kinderprogramme rund um das Thema Süßkirsche statt.
Gegenüber der Jägerbergschule beginnt eine umfangreiche Kirschsortenanpflanzung. Hier, am Südhang des Jägerbergs stehen
ca. 250 Kirschsorten, die von der Gemeinde Hagen aTW und dem Touristikverein unter reger Beteiligung der Bevölkerung in mehreren Pflanzaktionen gepflanzt wurden. Bei einem Gang durch die Anpflanzung können Sie die Sortenvielfalt bei Süßkirschen entdecken.
Ein Lehrpfad gibt Auskunft über viele Themen rund um die Kirsche.
Diese Sortenanpflanzung ist Bestandteil der Deutschen Genbank Obst und dient der Erhaltung alter Süßkirschensorten.
Folgen Sie nun der Straße Zum Jägerberg bergan, vorbei an den vielen Süßkirschbäumen am rechten Straßenrand.
Nach 1,3 km erreichen Sie auf der Bergkuppe ein Wäldchen: Bei diesem Ausblick ein idealer Platz für eine kurze Rast.
Biegen Sie nun nach rechts ab in die Straße Große Heide und folgen Sie ihr am Waldrand entlang. An der nächsten Abzweigung geht es wieder nach rechts ab.
Bergab erreichen Sie bald die Straße Zur Hüggelschlucht, der Sie nach rechts folgen.
Nach 3 km erreichen Sie die Osnabrücker Straße in Höhe des Bauernhofes Hartmeier – auch die Bushaltestelle an dieser Kreuzung trägt den Namen dieses Hofes.
Folgen Sie nun der Osnabrücker Straße nach links in Richtung Holzhausen. Schon nach wenigen Metern verlassen Sie das Hagener Gemeindegebiet – Sie sind im Georgsmarienhütter Ortsteil Holzhausen. Die Straße heißt nun Sutthauser Straße.
Nach 4 km geht es rechts ab in die Liedstraße. Sie passieren die Baumschule Otten und kommen entlang dieser engen Straße an bezaubernden kleinen Fachwerkhäusern vorbei. In den Bauerngärten finden Sie hier überall schöne alte Kirschbäume. Hier sind Sie schon wieder in Hagen.
Die Liedstraße endet gegenüber dem Gut Altenhagen mit seinem hübschen Torbogen an der Hüttenstraße. Überqueren Sie die vielbefahrene Straße und fahren Sie nach rechts ein kurzes Stück entlang der Hüttenstraße in Richtung Hagen.
Nach 5,2 km biegen Sie am alten Transformator nach links in die Heggestraße ab. Am hübschen Hof Dransmann macht diese Straße eine Linkskurve. Nun geht es bergan. Nach der nächsten Rechtskurve sehen Sie wieder viele Kirschbäume, darunter auch Lucienkirschen.
Die Lucienkirsche wurde um das Jahr 1800 vom Rentmeister Uellner auf dem Gut Alt-Luneburg nahe Bremerhaven aufgefunden und von dort in viele Regionen Nordwestdeutschlands verbreitet. Auf den Empfehlungslisten des Deutschen Pomologen-Vereins findet sich diese Sorte bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Um 1950 wurde der Anbau der Lucienkirsche noch von den Landwirtschaftskammern Weser-Ems und Bayern empfohlen. Nach 1960 geriet die Lucienkirsche mehr und mehr in Vergessenheit, über Jahrzehnte war diese Sorte weder über Reisermuttergärten noch bei Obstbauinstituten erhältlich. In Hagen gehört die Lucienkirsche bis heute zu den am häufigsten anzutreffenden Süßkirschsorten.
Die Lucienkirsche ist in der 3. bis 4. Kirschwoche, d.h. je nach Witterungsverlauf Mitte bis Ende Juni, reif. Die ziemlich platzfesten Früchte zeigen sich dann sonnenseitig gerötet, ansonsten eher blassgelb. Das weiche Fruchtfleisch entwickelt erst in der Vollreife seinen aromatischen Geschmack. Die Lucienkirsche schmeckt frisch und als Kompott und eignet sich auch zur Herstellung von Obstbrand.
An der Weggabelung folgen Sie halbrechts dem Forstweg, über den Sie bald die Lohnmosterei Pues erreichen.
Diese Mosterei nimmt im Herbst Äpfel und Birnen an, die zu Saft verarbeitet werden. Das Besondere: Jeder Kunde erhält den Saft aus dem von ihm angelieferten Obst. Im Sommer werden hier auch Kirschen angenommen und verarbeitet.
Nach 7,3 km geht es nach rechts ab in den Wiesentalweg. Bald erreichen Sie den Brook, ein kleines, dichtes Waldstück, das im Sommer kühlenden Schatten spendet.
Nach 8,2 km sehen Sie links der Straße die Gaststätte Wiesental. Hier geht es links ab in die Straße Im Brook. An der nächsten Kreuzung folgen Sie dieser Straße nach links.
Doch halt: Wenn Sie an dieser Kreuzung nach rechts abbiegen und der Brückenstraße einige Meter folgen, dann gelangen Sie zu einem ungewöhnlichen Kirschbaum. Reife Kirschen sind doch rot – oder?
Aber diese Kirschen wollen im Sommer nicht rot werden. Erst sind sie grün, dann wachsen sie und werden gelb – und bleiben so. Kann man sie essen? Natürlich: Hier steht ein Baum der Sorte Dönissens Gelbe Knorpelkirsche.
Diese Sorte ist seit etwa 1825 in Deutschland verbreitet. Sie ist vermutlich im südöstlichen Brandenburg als Sämling entstanden und wird bis heute in Baumschulen und Reisermuttergärten angeboten –
allerdings unter verschiedenen Namen, z.B. als Wachs-, Honig- oder Bernsteinkirsche.
Ihre blass- bis goldgelben Früchte verfärben sich bei Vollreife leicht bräunlich und sind von süßem, manchmal leicht bitterem Geschmack.
Sie sollten frisch oder als Kompott genossen werden.
Zurück geht es nun zum Brook, über die Poggenbachbrücke und dann weiter scharf nach rechts. Fahren Sie nun weiter auf der Straße im Brook.
Nach 9,3 km halten Sie sich halblinks und bleiben weiter auf der Straße Im Brook (hier mündet von rechts kommend die Alte Straße). An der nächsten Weggabelung halten Sie sich links und überqueren bald ein zweites Mal den Poggenbach.
Nach 9,6 km erreichen Sie die Iburger Straße. Folgen Sie nach links dem Radweg, der parallel zur Iburger Straße angelegt wurde. Nach ca. 500 m lädt am linken Wegrand eine Wassertretstelle zur Rast.
Hier kann der Dillbach aufgestaut werden. Im befestigten Bachbett kann man sich bei warmem Wetter die Beine und Füße vom kühlen Dillbachwasser umspülen lassen.
In Höhe der Einmündung der Straße Zum Erika-See empfiehlt sich eine Überquerung der Iburger Straße, der Sie nun bitte in Fahrtrichtung Bad Iburg folgen.
Nach 10,8 km endet der Radweg entlang der Iburger Straße. Hier geht es nach rechts weiter in die Straße Am Dillbach. Schon bald zweigt links ein Radweg ab, dem Sie nun folgen.

Nach einigen hundert Metern passieren Sie das Hotel Buller, das für seine gute Küche weithin gelobt wird. Hier empfiehlt sich eine Rast.
Nach 11,7 km endet der Radweg am Amtsweg. Hier geht es nach rechts weiter in die Straße Am Heidhorn. Der nächste Hof gehört der Familie Heitmeyer, die hier auf der linken Seite der Straße eine mit Kirschbäumen bepflanzte Streuobstwiese pflegt.
Hier findet sich unter anderem die Große Prinzessin. Diese rotbunte Knorpelkirsche war bereits im 18. Jahrhundert in Deutschland verbreitet und ist bis heute über Baumschulen und Reisermuttergärten zu beziehen. Das weißlich-gelbe Fleisch ihrer Früchte ist sehr aromatisch, doch sind die Früchte sehr platzanfällig. Daher ist diese einst auch für Fruchtkonserven genutzte Sorte heute zu einer selten  Nach ca. 100 Metern steht am linken Straßenrand vor einem hübschen Haus eine seltene Kirschsorte: Eine Weiße Spanische.
Diese Sorte wurde Ende des 18. Jahrhunderts von Pastor Henne aus Hamersleben bei Halberstadt erstmals beschrieben. Bis in die 1950er Jahre war die Sorte in Deutschland weit verbreitet. Ihre Beliebtheit beruht sicherlich auf dem sehr aromatischen Geschmack ihrer süßen Früchte, die am besten frisch oder als Konserve genossen werden.
Ihre bei voller Reife blassgelb-rötlichen Früchte sind jedoch druckempfindlich und platzanfällig, weshalb diese Sorte bald in Vergessenheit geriet. Nachdem diese Sorte lange Zeit in Deutschland
als verschollen angesehen wurde, konnten in Hagen drei Bäume eindeutig nachgewiesen werden, die zur gezielten Vermehrung der Sorte genutzt werden.
Und etwas weiter oberhalb sehen Sie am Rand eines Wäldchens besonders stattliche Kischbäume, deren Wuchsform mit einem dominierenden Hauptast und im Randbereich hängenden Seitenästen ein wenig an Birnenbäume erinnert. Hier stehen alte Bäume der Sorte Schöne aus Marienhöhe. Diese Sorte wurde erstmals 1836 in der Landesbaumschule Marienhöhe bei Weimar aus Samen gezogen. Ihr starker Wuchs beeinträchtigt die Beerntbarkeit der Bäume, weshalb diese Sorte im Kirschenanbau in Deutschland nie eine große Rolle gespielt hat. Zudem sind die recht kleinen Früchte sehr platzanfällig.
Das dunkelrote, saftige Fleisch ihrer Früchte ist jedoch sehr aromatisch und für die Herstellung von Konfitüren geeignet.
Regelmäßige hohe Erträge machen diese Sorte dennoch für Gartenbesitzer und für den Einsatz in Streuobstpflanzungen interessant.
Folgen Sie nun der Straße weiter bergan in südlicher Richtung bis zum Waldrand und weiter nach rechts. Bei gutem Wetter hat man von hier einen wunderschönen Fernblick bis ins Tecklenburger Land. In den Wiesen rechts der Straße finden sich noch viele alte Kirschbäume verschiedener Sorten, darunter immer wieder Lucienkirschen.
Nach 13,2 km endet die Straße Am Heidhorn an einer Kreuzung.
Einige Meter links dieser Kreuzung steht eine seltene Kirschsorte:
eine Eltonkirsche. Sie entstand 1806 durch Kreuzung der Edlen Prinzessinkirsche mit einer Herzkirsche. Aus den Sortimenten deutscher Reisermuttergärten und Baumschulen ist diese Sorte seit
langem verschwunden, weshalb sie bis vor kurzem in Deutschland als verschollen galt. Aufgrund der hohen Anfälligkeit der Bäume für viele Krankheiten und des verkahlenden Wuchses wird diese Sorte im Erwerbsobstbau nicht eingesetzt. Aufgrund des Wohlgeschmacks der vollreifen Früchte hat die Eltonkirsche ihre Berechtigung als Liebhabersorte.
Folgen Sie nun nach rechts der Straße Zum Schoppenbrink und bei der nächsten Weggabelung nach links in die Straße Am Knippel. Nach der nächsten Kreuzung stehen links des Fahrweges einige stattliche alte Kirschbäume der Sorten Lucienkirsche und Schubacks Frühe Schwarze.
Der Name Schubacks ist unter Gartenbesitzern häufig der Inbegriff für aromatische Schwarzkirschen. Diese Sorte stammt aus dem Alten Land bei Hamburg und wurde in verschiedenen Regionen Deutschlands bis in die 1980er Jahre für den Frischverzehr und als Brennkirsche angebaut. Die kleinen Früchte sind von angenehmem Geschmack und wenig platzanfällig. Aufgrund der frühen Reife werden die Früchte dieser Sorte in Hagen häufig von Vogelschwärmen abgeerntet.
Fahren Sie nun entlang der Straße Am Knippel in westlicher Richtung durch die attraktive Landschaft des Ortsteils Mentrup.
Nach 14,5 km passieren Sie die Gaststätte Forellental, wo eine Rast eingelegt werden kann.
Weiter geht es entlang der Straße, die zwischenzeitlich ihren Namen gewechselt hat und nun Forellental heißt.
Nach 14,9 km biegen Sie nach links ab in die Straße Am Borgberg. Nach dem Überqueren der Bergstraße fahren Sie an einer hübschen Siedlung und später an der Gaststätte
Blüsen und bald danach am Reiterhof Kasselmann vorbei. Hier findet alljährlich eine viel beachtete Reiterveranstaltung unter dem Titel Horses & Dreams statt. Die Straße Am Borgberg endet nach 16,9 km an der Straße Loheiden Knapp. Hier geht es nach links weiter, vorbei an vielen Landgärten mit alten Kirschbäumen.
Nach 17,3 km gelangen Sie an die Holperdorper Straße, die Hagen mit den südlichen Nachbargemeinden Lienen und Lengerich verbindet. Dieser Straße folgen Sie einige Meter bis zur nächsten Kreuzung nach links. An dieser Kreuzung geht es nach rechts weiter in Straße Gretzmanns Esch. Eine starke Steigung ist nun zu bewältigen, an deren Ende ein schöner Fernblick wartet.
Nach 18,5 km ist die Mitte des Ortsteils Sudenfeld erreicht. Hier steht ein bekanntes Sängerheim, das u.a. vom Osnabrücker Domchor gerne für Gesangsproben vor wichtigen Auftritten aufgesucht wird. Auch in Sudenfeld stehen viele Kirschbäume, etwa an der Straße Zum Sundern. Leider mussten in diesem Gebiet in den vergangenen Jahren aus Altersgründen viele Bäume gefällt werden.
Am Sängerheim folgen Sie halbrechts der Sudenfelder Straße in Richtung Natrup-Hagen. Bergab geht es an einigen schönen Kirschbäumen und hübschen alten Bauernhöfen vorbei.
Nach 21,4 km ist die stark befahrene Natruper Straße im Ortsteil Natrup-Hagen erreicht.
Überqueren Sie diese Straße und fahren Sie geradeaus weiter in die Gassebrehe.

Nach 21,6 km geht es nach links ab in die Adenauerstraße, dann an der nächsten Kreuzung nach rechts in die Straße In den Fleeten. Sie überqueren den Goldbach und erreichen
nach 22,7 km den Lotter Weg, dem Sie nach links folgen. An den Teichanlagen der Forellenzucht Kasselmann vorbei folgen Sie dem Lotter Weg bis zur Einmündung der Straße Im
Tiefen Garten, die Sie nach 23,7 km erreicht haben. Hier geht es nach rechts weiter. In der kleinen Siedlung, durch die Sie diese Straße hinter dem Waldstück führt, stehen viele alte Kirschbäume, darunter Bäume der Sorten Hedelfinger und Schöne aus Marienhöhe.
Nach 24,6 km biegen Sie nach rechts ab in die Straße Zum Jägerberg. Hier steht eine kleine Kapelle und links daneben ein Baum der in Hagen seltenen Sorte Maibigarreau.
Die Maibigarreau wurde um 1900 nahe Halle/Saale entdeckt und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts insbesondere in mitteldeutschen Streuobstbeständen (Thüringen, Sachsen-Anhalt, Hessen) eingesetzt, wo sie auch heute noch gelegentlich zu finden ist. Die meisten Bäume der Sorte sind alt, denn ab den 1950er Jahren wurde sie nur noch vereinzelt  epflanzt. Die eher früh reifenden rötlich-gelblichen Früchte haben einen sehr guten süßsäuerlichen Geschmack, sind jedoch druckempfindlich und nicht platzfest. Daher ist die Sorte für  ermarktungszwecke kaum geeignet. Sie ist aber eine gute Tafelfrucht und eignet sich auch zur Herstellung von Kirschbrand.
Nun müssen Sie sich auf die letzte größere Steigung auf dieser Radroute vorbereiten:
Der Anstieg zum Jägerberg steht bevor. An malerisch gelegenen Höfen führt der Weg vorbei, der unter Tagesausflüglern ein echter Geheimtipp ist.
Nach 26,4 km zweigt ein Weg nach links ab, der zum Restaurant Jägerberg führt. Dieses Haus ist u.a. für seine Wildgerichte bekannt. Angemessen gestärkt kann nun der Rückweg
über die Große Heide und nochmals an der Kirschsortensammlung und dem Kirsch-Informationszentrum vorbei angetreten werden. Die Straße Zum Jägerberg endet nach 28,7 km direkt am Hagener Rathaus.
Der Touristikverein Hagen aTW wünscht Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Hagen.Viele Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. Sicher werden Sie hier auch einen
Kirschkuchen angeboten und einen Kirschlikör oder Kirschbrand ausgeschenkt bekommen.


Das Büro des Touristikvereins hält eine Auswahl Hagener Kirschprodukte für Sie bereit. Guten Appetit und sehr zum Wohle!
© Touristikverein Hagen am Teutoburger Wald e.V. 2010
Text: Dr. Edgar Klinger
Bereitstellung der Sorteninformationen: Hans-Joachim Bannier und Dr. Annette Braun-Lüllemann

Karte zur Kirsch-Radroute:
Kartengrundlage: www.geoportal.de

Kirschwanderweg 2

Von Gelb bis Schwarz:
Das Farbspiel der Kirschsorten in Hagen
Länge der Wanderung: ca. 4,5 km
Dauer der Wanderung: ca. 100 Minuten

 

Liebe Gäste!

Herzlich willkommen in Kirschenhagen! Wir haben für Sie einen Rundwan¬derweg vorbereitet, auf dem Sie einen Einblick in die biologische Vielfalt der Süßkirschen Hagens erhalten werden. Diese Wanderung ist besonders schön zur zeit der Kirschreife (etwa Juni/Juli). Zunächst finden Sie hier die Wegführung und einige Sorteninformationen in Textform. Am Ende dieser Beschreibung finden Sie auch eine Karte.
Eine Bitte: Sollte Ihnen auf dem Weg etwas auffallen, das in dieser Beschreibung geändert oder berücksichtigt werden sollte (dass z.B. ein Hinweisschild fehlt) – bitte notieren Sie dies und geben diesen Hinweis im Rathaus ab. Vielen Dank dafür!
Ausgangspunkt des Rundgangs ist der Platz zwischen Rathaus und Ehema¬liger Kirche. Dieses Gebäude wird seit vielen Jahren nicht mehr als Kirche genutzt. Es dient heute als Konzert- und Ausstellungssaal.
Gehen Sie rechts an der Ehemaligen Kirche vorbei und folgen Sie am Fuß der Treppe der Straße Am Kirchplatz nach rechts. Vor dem Hotel Kriege passieren Sie den Hagener Trommler. Diese Bronzestatue erinnert an die Marktausrufer, die früher in Hagen den Be-ginn des Viehmarktes bekannt gaben. Der Ferkelmarkt ist bis heute Bestandteil der Hage-ner Herbstkirmes.
Nun geht es weiter entlang der Iburger Straße auf der linken Straßenseite bis zum Dorf-brunnen. Folgen Sie ab hier der nach links abzweigenden Straße Am Dorfbrunnen. Auf der rechten Straßenseite stehen auf einer Wiese viele Wildkirschbäume. Am Sportbeklei-dungsgeschäft biegen Sie nach rechts in die Alte Straße ein, der Sie nun über einen Hügel folgen. Nach einigen hundert Metern gehen Sie nach links weiter in die Straße Im Brook, der Sie nun ortsauswärts folgen. Nach wenigen Metern sehen Sie am linken Straßenrand einen alten Baumriesen. Es handelt sich um eine Grolls Schwarze. Ihre schwarzroten Früchte sind sehr aromatisch, jedoch wenig platzfest. Kurz vor der Brücke über den Poggenbach stehen links am Fußweg zur Siedlung sechs Kirschbäume der Sorte Van, einer in der Reife dunkelroten Knorpelkirsche, einer Neuzüchtung aus den 60er Jahren.
Folgen Sie nun weiter der Straße Im Brook über den Poggenbach vorbei an vielen hüb-schen Anwesen. Bald gelangen Sie zu einem Wald. Nach einer scharfen Linkskurve überqueren Sie den Poggenbach ein weiteres Mal und beginnen nun mit dem Anstieg zum Ellenberg. Geradeaus bergan steht am rechten Straßenrand der Brückenstraße ein Kirschbaum einer seltenen Sorte: Es handelt sich um Dönissens Gelbe Knorpelkirsche, die in Brandenburg entstanden ist und seit 1825 verbreitet wurde. Diese Kirsche ist im reifen Zustand blass gelb. Die Früchte sind platzanfällig und druckempfindlich, werden wegen ihrer Fruchtfarbe jedoch nur selten von Vögeln geplündert. Etwas weiter bergan findet sich am rechten Straßenrand direkt an einem Haus eine Große Prinzessin. Die auffallend orangeroten Früchte dieser Sorte sind sehr wohlschmeckend, jedoch platzanfällig und druckempfindlich. Sie müssen nach der Ernte rasch verarbeitet werden.
Einige Schritte weiter steht im Garten links der Straße eine Hedelfinger. Diese aus Ba-den-Württemberg stammende Sorte gehört heute zu den in Deutschland am weitesten verbreiteten Süßkirschensorten. Sie ist in den Sortimenten der meisten Baumschulen anzutreffen und wird von Gartenbe¬sitzern gerne gepflanzt. Von dieser dunkelroten, aromatischen und saftigen Tafelkirsche gibt es eine früh- und eine spätreifende Variante.
Biegen Sie an der nächsten Wegkreuzung nach rechts in den Wiesentalweg ab. Der nächste Kirschbaum am rechten Straßenrand ist eine Lucienkirsche. Diese Sorte wurde um 1800 bei Bremen entdeckt und von dort verbreitet, später jedoch vergessen. Sie galt bis vor kurzem in Deutschland als verschollen, denn sie war in keinem Reisermuttergarten oder Obstbauinstitut mehr erhältlich, Obstexperten konnten keine Standorte mehr nennen. In Hagen ist diese robuste Sorte jedoch noch häufig anzutreffen. In vollreifem Zustand sind ihre platzfesten, gelb-rötlichen Früchte sehr aromatisch.
Gehen Sie nun einige Meter zurück und biegen Sie in die Straße Am Ellenberg ab. Ent-lang dieser Straße bieten sich dem Wanderer zahlreiche Aussichten, die man in Nord-deutschland kaum erwartet. Folgen Sie nun der Straße zunächst nach links, dann nach rechts. Hinter der scharfen Rechtskurve steht am Hang rechts der Straße eine stattliche Schöne aus Marienhöhe. Die schwarzroten Früchte dieser Sorte gehören zu den wohl-schmeckendsten Kirschen Mitteleuropas. Folgen Sie nun der Straße durch das Wäldchen und genießen sie anschließend den Blick über Hagen. Hinter dem ersten Haus auf der linken Straßenseite steht eine Hedelfinger und hinter der Garage eine Schneiders Späte Knorpelkirsche. Letztere wurde nach dem Eigentümer des Grundstücks be¬nannt, auf dem sie erstmals um 1860 in Brandenburg entdeckt wurde. Ihre Früchte werden erst in vollreifem Zustand dunkelrot, das Fruchtfleisch ist ungewöhnlich hell, der Saft kaum färbend. Die Kirschen dieser Sorte haben einen exzellenten Geschmack, sind jedoch sehr platzanfällig.
Weiter der Straße folgend passieren Sie nach dem Haus Nr. 24 rechts zwei große am Waldrand stehende Kirschbäume: eine Weiße Spanische mit auffallend gelb-hellroten Früchten, eine mittelspät reifende rotbunte Große Prinzessin. Schräg gegenüber dieses Baumes steht am linken Straßenrand zwischen den Grundstücken Nr. 26 und 28 Büttners Rote Knorpelkirsche. Auch diese Sorte ist im reifen Zustand gelblich-rötlich gefärbt, wobei die roten Farbanteile überwiegen. Die Sorte ist seit 1795 bekannt und gilt als wohlschmeckende Tafelkirsche. Der nächste Baum auf der linken Straßenseite nach dem Grundstück Nr. 28 ist eine Flamentiner, eine hell-rotbunte Herzkirsche, die in Hagen unter dem Namen „Leggeske“ bekannt ist..
In der bald folgenden lang gezogenen Rechtskurve biegen Sie nach links in einen Feld-weg ab und gehen am Bauernhof vorbei. Sie gelangen in Kürze wieder auf die Brücken-straße, der Sie nun nach links folgen. Hier auf der Wiese links der Straße stehen ein wei-terer Baum von Büttners Roter Knorpelkirsche, eine Wildkirsche und eine Große Schwarze Knorpel¬kirsche. Nach dem Passieren der Blumengroßhandlung Otten ist rechts am Wegrand zwischen den Grundstücken Nr. 4 und 7 eine Sauerkirsche der Sorte Ludwigs Frühe zu sehen, kurz danach eine weitere Hedelfinger. Im Kreuzungsbereich zum Haskamp steht rechts ein Baum der Sorte Späte Spanische, auch Late Spanske genannt. Ihre Früchte sind dunkelrot, in der Vollreife schwarz. Sie sind aromatisch mit leichtem Bitterton und für den Frischverzehr, sehr gut vor allem für Obstbrand und andere Verarbeitungszwecke geeignet. Hier stand bis vor wenigen Jahren noch eine stattlicher Schöne aus Marienhöhe. Leider wurde sie durch einen Blitzeinschlag gefällt.
Folgen Sie nun dem Haskamp bis zur Alten Straße, die Sie in Höhe der Blumenhandlung überqueren. Gehen Sie an diesem Geschäft links vorbei und biegen Sie dann nach rechts in die Jahnstraße ab. Folgen Sie dieser Straße bis zur Dorfstraße. Hier sehen Sie die Außenmauer der Ehemaligen Kirche wieder. Sie haben den Ausgangspunkt der Wanderung erreicht.

Die Kirschgemeinde Hagen a.T.W. wünscht Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Hagen. Viele Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. Das Bürgerbüro im Rathaus hält eine Auswahl teils sortenreiner Hagener Kirschprodukte für Sie bereit – solange der Vorrat reicht! Guten Appetit und sehr zum Wohle!


© Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald (2014)
Text: Dr. Edgar Klinger, Dr. Anja Oetmann-Mennen
Bereitstellung der Sorteninformationen: Hans-Joachim Bannier und Dr. Annette Braun-Lüllemann


Kirschwanderweg 3

Der Kronenweg:
Vom Wuchs als Sortenmerkmal
der Hagener Kirschsorten
Länge der Wanderung: ca. 10,5 km
Dauer der Wanderung: ca. 4 Stunden

Liebe Gäste!

Herzlich willkommen in Kirschenhagen! Wir haben für Sie einen Rundwanderweg vorberei¬tet, auf dem Sie einen Einblick in die biologische Vielfalt der Süßkirschen Hagens erhalten werden. Zunächst finden Sie hier die Wegführung und einige Sorteninformationen in Textform. Am Ende dieser Beschreibung finden Sie auch eine Karte.
Eine Bitte: Sollte Ihnen auf dem Weg etwas auffallen, das in dieser Beschreibung geän-dert oder berücksichtigt werden sollte (dass z.B. ein Hinweisschild fehlt) – bitte notieren Sie dies und geben diesen Hinweis im Rathaus ab. Vielen Dank dafür!
Diese Wanderung führt Sie in einen der schönsten Ortsteile Hagens, nach Mentrup. Hier wer-den Sie kennen lernen, welche Kirschsorten für unsere Gemeinde typisch waren und sind. Und Sie werden einen Blick dafür entwickeln, dass Kirschbäume verschiedener Sorten unter-schiedliche Wuchsformen zeigen. Neben Frucht- und Steinmerkmalen sowie Blüh- und Rei-fezeitpunkten ist die Wuchsform ein wichtiges Merkmal für die Sortenbestimmung bei Kir-schen durch geschulte Fachleute.
Der Rundgang beginnt an der ehemaligen Kirche. Sie verlassen den Platz vor der Kirche in westlicher Richtung und gehen am Rathaus vorbei die Stufen hinab in Richtung der neuen Kirche. Überqueren Sie die Martinistraße, folgen Sie dieser Straße einige Meter nach links bis zur nächsten Straßeneinmündung. Hier biegen Sie nach rechts ab und folgen der kleinen Allee am Alten Pfarrhaus vorbei. Kurz danach sehen Sie auf der linken Seite das Martinusheim, eine Jugendfreizeiteinrichtung der katholischen Kirchengemeinde. Gehen Sie auf den Eingang des Martinusheims zu, dann links am Gebäude vorbei. Auf dem kleinen Fußweg zwi¬schen dem Heim und dem Parkplatz des Alten Pfarrhauses gelangen Sie in eine kleine Park¬anlage, die Sie geradeaus durchqueren. Bald stoßen Sie auf den Brooksweg, dem Sie weiter geradeaus folgen. Nun geht es weiter entlang der Iburger Straße bis zum Schuhhaus Plog¬mann. Hier biegen Sie halbrechts ab und folgen der Bergstraße. Nach ca. 100 Metern zweigt links die Straße An der Dallmühle ab – und parallel dazu links daneben ein Fußweg, dem Sie nun bis zu einem Teich folgen. Dieser Teich wird vom Dillbach und dem Poggenbach ge¬speist und dient auch als Regenrückhaltebecken. Gehen Sie links am Teich entlang bis Sie nach einer Brücke zu einer Weggabelung kommen, an der Sie wiederum links weitergehen und den Teich verlassen. Nach wenigen Metern überqueren Sie die Iburger Straße und gehen auf dem Fuß- und Radweg in Richtung Bad Iburg. Sie gehen am Dillbach entlang und können nach wenigen hundert Me¬tern eine erste Rast am „Dillbacheck“ machen, wo eine Wassertretstelle im Bachlauf einge¬richtet worden ist. Der Dillbach wurde hier mit Steinplatten befestigt und kann bei Bedarf mittels einer Edelstahlplatte an der Brücke aufgestaut werden. So wird der Dillbach zur Wassertretstelle. Direkt gegenüber der Ruhebank steht hier, durch die anderen hohen Bäume ein wenig bedrängt, eine Wildkirsche.
Der weitere Weg steigt etwas an und trifft wieder auf die Iburger Straße. An der nächsten Stra-ßenkreuzung überqueren Sie die Iburger Straße und folgen nach rechts der Straße Zum Erika-See. Von der Hügelkuppe eröffnet sich eine bezaubernde Aussicht auf die Gemarkung Mentrup und, bei gutem Wetter, nach Westen bis nach Ibbenbüren. Folgen Sie dem Straßenverlauf nach links. Bald passieren Sie den Hof Haunhorst, wo Sportpferde gehalten und ausgebildet werden. Rechts von den Stallungen stehen in einer Pferdeweise meh¬rere Kirschbäume.
Am Ende der Straße biegen Sie nach links ab und folgen der Straße Am Knippel. Schon bald sehen Sie am rechten Straßenrand vier Kirschbäume, nämlich zunächst zwei Lucienkirschen und danach zwei Schubacks Frühe Schwarze. Die Lucienkirsche lässt sich bis in die Zeit um 1800 zurückverfolgen, als sie vom Rentmeister Uellner auf dem Gut Alt-Lüneburg nahe Bremen aufgefunden und in andere Regionen verbreitet wurde. In Hagen ist die Lucienkirsche die mit Abstand häufigste Süßkirschensorte. In Deutschland wurde diese Sorte bis vor einigen Jahren in Sortenlisten offiziell als verschollen geführt. Lucienkirschen sind von starkem Wuchs und erweisen sich meist bis ins hohe Alter als wenig anfällig gegenüber Krankheiten und Schädlingsbefall. Die Bäume bilden im Alter breitkugelige Kronen aus, die Leitäste wachsen teils steil, teils schräg. Typisch sind die im Alter außen herabhängenden und fächerartig verzweigten Fruchtäste sowie eine Veredelungsstelle mit sehr ausgeprägtem Wulst. Diese Veredelungswülste werden Ihnen noch an vielen Lucienkirschen auf dieser Wanderung begegnen.
Die Sorte Schubacks Frühe Schwarze stammt aus dem Alten Land bei und war früher in Norddeutschland weit verbreitet; auch in Hagen gehörte sie früher zu den Hauptsorten. Der hier anzutreffende Baum zeigt typische Wuchsmerkmale der Sorte: Es fehlt eine durchgehende Stammmitte, die Leittriebe verzweigen sich V-förmig. Der Baum ist von aufrech-tem Wuchs, die fruchttragenden Äste hängen nicht herunter. Bäume dieser Sorte neigen im Alter zum Verkahlen der Baumspitze – das ist auch bei diesem Exemplar gut zu erkennen. Lei-der macht der eher frühe Reifezeitpunkt die Kirschen dieser Sorte zum beliebten Futter von Tauben, Drosseln und anderen Süßschnäblern.
An der folgenden Wegkreuzung steht links ein stattlicher Baum der Sorte Hedelfinger. Über-queren Sie nun die Wegekreuzung und folgen Sie der Straße Am Knippel geradeaus wei¬ter bis zum Schoppenbrink. Rechts sehen Sie entlang dieses Weges eine sehr schöne Streu-obstwiese, auf der unter anderem Lucienkirschen, Hedelfinger und Große Schwarze Knor-pelkirschen (GSK) wachsen. Die Hedelfinger stammt aus Baden-Württemberg und gehört heute zu den in Deutschland am weitesten verbreiteten Süßkirschensorten. Sie ist in den Sortimenten der meisten Baumschulen anzutreffen und wird von Gartenbesitzern gerne gepflanzt. Von dieser dunkelroten, aromatischen und saftigen Tafelkirsche gibt es eine früh- und eine spätreifende Variante. Auch die GSK ist in Deutschland weit verbreitet und schon seit ca. 1540 bekannt. Ihre tiefroten Früchte schmecken frisch ebenso wie als Kompott.
An der Straße Zum Schoppenbrink biegen Sie nach links ab und gelan¬gen nach wenigen Metern zum Mentruper Wetterstein, der Ihnen zuverlässig Auskunft über die Wetterlage gibt. In der nächsten Linkskurve zweigt rechts ein unbefestigter Weg ab, dem Sie nun durch den Wald folgen. Bald gelangen Sie an zwei hübschen Gärten vorbei und über den Dillbach an die Straße Zum Dillbach, der Sie einige Meter nach rechts folgen. An der nächsten Weggablung gehen Sie links weiter und passieren bald das Landhotel Buller, das für seine gute Küche weit über die Grenzen Hagens hinaus bekannt ist. Folgen Sie weiter dem Fuß- und Radweg nach Bad Iburg, der Sie bald zu einem Grundstück zwischen der etwas oberhalb verlaufenden Landstraße und Ihrem Weg bringt. Dem Fußweg folgend erreichen Sie bald den Amtsweg. Hier geht es nach rechts weiter bis zur nächsten Kreuzung. Hier biegen Sie ab in die Straße Am Heidhorn. Auf der linken Straßen¬seite ist die Streuobstwiese der Familie Heitmeyer zu sehen, auf der mehrere Kirschbäume Ihnen nun schon bekannter Sorten stehen. Entlang des Weges sehen Sie zunächst eine Große Schwarze Knorpelkirsche, danach eine Hedelfinger, wieder ein Große Schwarze Knorpel, es folgt eine Schubacks Frühe Herzkirsche, danach drei Große Schwarze Knorpelkirschen und zuletzt eine Große Prinzessin. Letztere stammt  aus dem 18. Jahrhundert und ist von starkem Wuchs. Steile Leitäste formen meist hochgebaute Kronen. Im Hagener Raum neigen viele Bäume dieser Sorte zum Verkahlen. Die geringe Platzfestigkeit ihrer wohlschmeckenden Früchte hat dazu geführt, dass die Große Prinzessin in nur noch wenigen Gärten zu finden ist, dort aber wegen des Geschmacks der Kirschen geschätzt wird.
Vor dem übernächsten Haus (Am Heidhorn 7) auf der linken Straßenseite stehen zwei Kirsch-bäume der selten geworde¬nen Sorte Weiße Spanische. Der Wuchs dieser Sorte ist durch schräge Leitäste und sich relativ dicht verzweigende Fruchtäste gekennzeichnet, die Belau-bung ist eher locker. Seit dem 18. Jahrhundert wurde diese Sorte ausgehend von der Region um Halberstadt in ganz Deutschland verbreitet. Da ihre blassgelben, nur sonnenseitig geröte-ten aromatischen Früchte sehr druckempfindlich sind, hat ihre Bedeutung im Obstanbau stark abgenommen. Rechts daneben steht noch eine Schöne aus Marienhöhe. Diese ursprünglich aus Thüringen stammende Sorte entwickelt an guten Standorten riesige, landschaftsprägende Bäume mit hochkugeligen Kronen. Auffallend ist häufig eine stark dominierende Stammmitte, von der die Hauptseitenäste teils schräg, teils waagerecht abgehen und im Außenbereich der Krone nach unten hängen. Die Kronen dieser Kirschbäume ähneln in ihrer Form Birnbäumen. Die kleinen Früchte sind platzfest und sehr wohlschmeckend, doch aufgrund der Baumgröße oft nur schwer zu ernten.
Etwa 150 Meter bergan geht links ein Weg ab. Direkt an diesem Weg stehen weitere zwei Bäume der Sorte Schöne aus Marienhöhe. Auch kurz darauf, der Weg macht hier einen klei-nen Schlenker nach rechts um ein Gehöft, sehen Sie rechts zwei Bäume dieser Sorte. Weiter geht es entlang der Straße Am Heidhorn bergauf bis zum Waldrand, dann folgen Sie dem Weg nach rechts. Von hier aus kann man bei guter Fernsicht bis weit ins Tecklenburger Land sehen.
Hinter einem Wäldchen steht links ein Baum der Sorte Flamentiner. In Hagen a.T.W. ist sie unter dem Lokalnamen "Leggeske" bekannt. Sie war einst in ganz Deutschland sowie auch in angrenzenden Ländern verbreitet, galt in jüngster zeit aber als verschollen und wurde in Hagen a.T.W. wieder gefunden. Die Flamentiner ist starkwüchsig, ihre Leitäste stehen steil. Die Krone wächst trichterförmig und locker verzweigt. Ein Stück weiter des Wegs stehen rechts zwei Bäume der Sorte Teickners Schwarze Herzkirsche. Sie fällt durch ihren meist schlanken Wuchs auf. An den steilen Leitästen sind die Seitenäste sortentypisch fast waagerecht angeordnet. Die Veredelungsstelle ist bei beiden Sorten unauffällig, die Rinden beider Edelsorten sind auffallend glatt. Gegenüber auf der linken Seite steht noch eine Schöne aus Marienhöhe.
Der weitere Weg führt Sie wieder zur Straße „Zum Schoppenbrink“. Hier geht es nach links weiter. Der nächste Kirschbaum am rechten Wegrand ist eine Elton¬kirsche, eine 1806 in Eng-land durch Kreuzung entstandene Sorte, die in Deutschland nur noch selten anzutreffen ist. Auffallend ist ein trichterförmiger Kronen¬bau mit steilen Leitästen. Bei älteren Bäumen neigt die Spitze zum Verkahlen. Die Blattstiele sind bei dieser Sorte auffallend bis ins Blatt hinein gerötet. In vollreifem Zustand sind die Früchte dieser Sorte sehr wohlschmeckend.
Folgen Sie geradeaus der Straße Zum Schoppenbrink. Auf der linken Seite sehen Sie einen Hagener Hof mit typischer Kirschbaumwiese. Am Weg stehen eine Teickners Schwarze Herzkirsche und eine Schubacks Frühe Herzkirsche. Im Hintergrund wachsen einige alte, imposante Lucienkir¬schen.
An der Hofzufahrt vorbei folgen Sie weiter der Straße, die nun durch einen Hohlweg in eine kleine Schlucht führt. Dieser idyllische Wegabschnitt ist sogar vielen Hagenern unbe¬kannt. Im Wald, etwa in Höhe des kleinen Bachlaufs, den Sie nun überqueren, verläuft die Gemeinde-grenze zu Lienen, die hier zugleich die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ist. Bald steigt die Straße wieder an, Sie verlassen die Schlucht wieder und sehen die ersten Häuser der Lienener Bauernschaft Holperdorp. Auch hier standen einst hunderte von Kirschbäumen. Im Garten des Grundstücks Nr. 30 (links der Straße) und entlang der Zufahrt zum Grundstück Nr. 28 mit dem schönen Fachwerkspeicher (rechts der Straße) finden sich auch heute noch viele stattliche Kirschbäume. Folgen Sie der geteerten Straße bis zur nächsten Kreuzung, an der die Zufahrt zu den Grundstücken Nr. 28 und 29 ausgewiesen ist. Hier biegen Sie rechts ab, und beim nächsten Wegekreuz geht es wieder nach rechts. Bald passieren Sie den Gemüsegarten des Grundstücks Nr. 29. Nahe der Hofeinfahrt steht links am Weg eine große Lucienkirsche mit typischer Baumkrone und dem charakteristischen Verede-lungswulst. Folgen Sie nun dem Weg am Waldrand entlang. Bald erreichen Sie wieder das Gemeindegebiet Hagens. Am Ende des Wegs gehen Sie nach rechts und erreichen in Höhe eines kürzlich erbauten Scheunengebäudes den Abzweig zur Kollage. Hier folgen Sie dem Weg nach links.
Am Waldrand passieren Sie einige Fischteiche des Forellenzuchtbetriebs Kasselmann. Nun geht es rechts weiter durch den Wald zur Kollage. An der nächsten Kreuzung folgen Sie dem Wegweiser zum Schullandheim nach links. Kurz darauf biegen Sie in den ersten Waldweg links ein. Durchqueren Sie das Waldstück. Sie erreichen den Hof Wüller und gehen an zwei rechts des Weges stehenden stattlichen Lucienkirschen vorbei. Auf dem hinteren Teil der Obstwiese steht auch noch eine Tilgeners Rote Herzkirsche. Sie wurde um 1800 im brandenburgischen Guben, damals Zentrum der deutschen Kirschzüchtung, von einem Herrn Tilgener aus Samen gezogen. Der Wuchs dieser Sorte ist stark,  die Leitäste schräg aufwärts gerichtet, zum Außenbereich der Krone hin z. T. abkippend und hängend.
Am Waldrand geht es nach rechts. Nach Durchqueren des Waldes vor einer Weihnachtsbaumplantage biegen Sie nach rechts in einen unbefestigten Weg ab und folgen ihm am Waldrand entlang. Bald öffnet sich der Blick über Mentrup und Hagen. Auf dem Feldweg bergab stehen links drei Kirschbäume der Sorte Lucienkirsche (helle Früchte, Veredelungswulst) und mehrere Hedelfinger (dunkle Früchte). In der Kirschblüte ist diese Stelle ein beliebtes Fotomotiv, obwohl die Bäume leider nicht mehr alle in gutem Zustand sind. Am Ende des Feldweges treffen Sie auf den Wanderparkplatz an der Bergstraße. Hier geht es nun nach rechts in Richtung Orts¬mitte. Weiter geht es nun in Richtung Ortsmitte vorbei an der Dallmühle am Goldbach bis zur Ibur¬ger Straße. Folgen Sie dieser Straße bis zum Hotel Kriege. Hier, unterhalb der Ehemaligen Kirche, endet diese Wanderung.
Die Kirschgemeinde Hagen a.T.W. wünscht Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Ha-gen. Viele Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. Das Bürgerbüro im Rathaus hält eine Auswahl teils sortenreiner Hagener Kirschprodukte für Sie bereit – solange der Vorrat reicht! Guten Appetit und sehr zum Wohle!


© Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald (2014)
Text: Dr. Edgar Klinger, Dr. Anja Oetmann-Mennen
Bereitstellung der Sorteninformationen: Hans-Joachim Bannier und Dr. Annette Braun-Lüllemann

Kirschwanderweg 1

Lucien, Hedelfinger und Grolls Schwarze:
Ein Streifzug zu den Kirschen Hagens (ca. 4 km)

Dauer der Wanderung: ca. 90 Minuten

Die Strecke kann auch von Rollstuhlfahrern mit Begleitpersonen bewältigt werden.

 

Liebe Gäste!

Herzlich willkommen in Kirschenhagen! Wir haben für Sie einen Rundwan¬derweg vorbereitet, auf dem Sie einen Einblick in die biologische Vielfalt der Süßkirschen Hagens erhalten werden. Zunächst finden Sie hier die Wegführung und einige Sorteninformationen in Textform. Am Ende dieser Beschreibung finden Sie auch eine Karte.
Eine Bitte: Sollte Ihnen auf dem Weg etwas auffallen, das in dieser Beschreibung geändert oder berücksichtigt werden sollte (dass z.B. ein Hinweisschild fehlt) – bitte notieren Sie dies und geben diesen Hinweis im Rathaus ab. Vielen Dank dafür!
Ausgangspunkt des Rundgangs ist die Ehemalige Kirche gleich neben dem Rathaus. Dieses Gebäude wird seit vielen Jahren nicht mehr als Kirche genutzt. Es dient heute als Konzert- und Ausstellungssaal.
Gehen Sie von der Ehemaligen Kirche einige Meter treppab auf die neue Kirche St. Martinus zu, überqueren Sie die Martinistraße und folgen Sie dem Straßenverlauf einige Meter nach links. Biegen Sie dann rechts ab. Sie passieren das Alte Pfarrhaus und den Kindergarten. Im Park biegen Sie in den ersten Weg nach links ab, bei der nächsten Möglichkeit dann nach rechts. In Höhe der Brücke über den Teich biegen Sie nach links ab und folgen dem Fußweg in die Siedlung. Überqueren Sie den Brooksweg und gehen Sie die Weidenstraße entlang bis zum Brinkweg. Nun biegen Sie rechts ab in den Beckeroder Platz. Hier am Eingang des Freibads stehen einige Kirschbäume. Folgen Sie der Straße Beckeroder Platz bis zum Neuen Kamp, dann links ab in Richtung Süden weiterwandern! Ab Hausnummer 18 begleiten Sie große Wildkirschen auf Ihrem Weg in südlicher Richtung.
An der Wegkreuzung hinter dem Hof Krützmann mit seinem alten Baumbe¬stand gehen Sie nach links in die Straße Am Borgberg. Folgen Sie dieser Straße am Pferdehof Beckerode vorbei zum Gasthaus Blüsen. Überqueren Sie die Straßenkreuzung geradeaus. Auf der Wiese hinter dem Gasthaus stehen zwei Kirschbäume. Der größte Baum auf dieser Wiese, etwas weiter südlich vom Haus stehend, gehört zu einer Sorte, die für Hagen typisch ist: Es ist eine Lucienkirsche. Diese Sorte wurde um 1800 bei Bremen entdeckt und von dort verbreitet, später jedoch vergessen. Sie galt bis vor kurzem in Deutschland als ver¬schollen, denn sie war in keinem Reisermuttergarten oder Obstbauinstitut mehr erhältlich, Obstexperten konnten keine Standorte mehr nennen. In Ha¬gen ist diese robuste Sorte jedoch noch häufig anzutreffen. In vollreifem Zustand sind ihre platzfesten, gelb-rötlichen Früchte sehr aromatisch.
Folgen Sie nun dem Hauptweg bergan. Sie laufen direkt auf eine große Streuobstwiese mit rund 20 Kirschbäumen zu, die jedoch leider nicht mehr alle in einem guten Zustand sind. Anders als in vielen anderen deutschen Kirschanbaugebieten gibt es in Hagen keine Kirschbaumplanta¬gen, in denen auf geringer Fläche zahlreiche Bäume in dichtem Abstand stehen. Hier wurden Kirschbäume immer in Streulagen angepflanzt. Und es wurden zumeist Bäume mit starkwüchsigen Veredelungsunterlagen ange¬pflanzt, sog. Hochstammbäume. Das ist auf dieser Wiese deutlich zu erken¬nen. Man erkennt aber auch das Problem – viele alte Kirschbäume sind abgestorben oder sind in keinem guten Zustand mehr. Nachpflanzungen sind dringend nötig!
Biegen Sie am Waldrand nach links in das Pättken ab, dem Sie einige Meter bergab durch das Wäldchen bis zum nächsten Weg folgen. Hier bie¬gen Sie rechts ab und gehen am Waldrand entlang. Genießen Sie den schö¬nen Blick über Hagen. Nach dem Passieren zweier hübscher Landhäuser und des Hofes Rottmann gelangen Sie zu einer schönen Streuobstwiese links des Weges. Zunächst gehen Sie an einer Große Schwarze Knorpelkirsche vorbei (dahinter näher am Haus steht eine zweite). Diese in Deutschland weit verbreitete Sorte ist seit ca. 1540 bekannt. Ihre tiefroten Früchte schmecken frisch ebenso wie als Kom¬pott. Rechts davon steht direkt am Weg ein stattlicher Baum der Sorte Teickners Schwarze Herzkirsche. Diese robuste, aus dem Harz stam¬mende Sorte mit ihren schwarzroten Früchten gilt unter Experten als sehr wertvoll und ist insbesondere in Ostdeutschland häufig anzutreffen. Es folgt eine Schneiders Späte Korpelkirsche. Sie geht auf einen Zufallssämling aus dem branden-burgischen Guben zurück, die ab etwa 1865 in ganz Deutschland verbreitet wurde und bis heute in Baumschulen angeboten wird. Sie ist meist von starkem Wuchs mit steilen Leitästen und einer Neigung zu Zwillingsstämmen. Ihre wohlschmeckenden, leicht würzigen Früchte sind frisch ebenso wie konserviert ein großer Genuss. Schneiders Späte Knorpelkirsche, eine auf einen Zufallssämling aus dem brandenburgischen Guben zurückzuverfolgende Sorte, die ab etwa 1865 in ganz Deutschland verbreitet wurde und bis heute in Baumschulen angeboten wird. Sie ist meist von starkem Wuchs mit steilen Leitästen und einer Neigung zu Zwillingsstämmen. Ihre wohlschmeckenden, leicht würzigen Früchte sind frisch ebenso wie konserviert ein großer Genuss. Der nächste Baum ist Schubacks Früher Herzkirsche, deren Früchte leicht mit der Teickners verwechselt werden können. Diese aus dem Alten Land stammende Sorte ist ebenfalls weit verbreitet, wird jedoch von Baumschulen nur noch selten angeboten. In Hagen gehörte sie einst zu den Hauptsorten. Ihre Blüten gelten als besonders schön, ihre wohlschmecken¬den Früchte haben einen zarten Bitterton und sind aufgrund ihrer frühen Reife i.d.R. madenfrei. Es folgt eine Große Prinzessin. Ihre Früchte reifen mittelfrüh, sind gelborange mit einem roten Bäckchen und eignen sich hervorragend zum Einkochen und für Marmelade.
Folgen Sie nun dem Weg bis zur nächsten Wegkreuzung. Bevor Sie nun links bergab nach Hagen zurück gehen, können Sie die Bergstraße ein Stück bergauf bis zur nächsten Kreuzung gehen. Dort steht rechts eine Flamentiner am Weg. Die Sorte ist wahrscheinlich in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts in Nordfrankreich entstanden. In Hagen a.T.W. ist sie unter dem Lokalnamen "Leggeske" bekannt. Auf den Fahner’schen Höhen bei Gotha sollen um 1900 über 20.000 Bäume der Sorte gestanden haben. Dennoch galt sie als verschollen, bis sie in Hagen a.T.W. wieder entdeckt wurde.
Gehen Sie nun die Bergstraße wieder hinunter bis zum Wanderparkplatz. Hier steht ein noch junger Wildkirschbaum. Die Wildkirsche ist die Ausgangsform unserer Kulturkirsche und prinzipiell auch essbar. Da die Früchte aber sehr klein sind, haben sie im Verhältnis zum Stein nur wenig Fruchtfleisch. Sie schmecken aber meist sehr aro-matisch. .
Nach dem Überqueren der Straße Am Borgberg findet sich rechts am Weg noch eine Große Schwarze Knorpelkirsche. Hier stand bis vor Kurzem ein Baum der Sorte Grolls Schwarze. Sie gilt als wenig krankheitsanfällig, ihre schwarzroten Früchte sind von exzellentem Geschmack. In Hagen stehen von dieser Sorte nur noch wenige Bäume, und Neuanpflanzungen sind dringend nötig, um den Erhalt dieser hochwertigen, doch fast vergessenen Sorte zu sichern.
Gehen Sie nun die Bergstraße weiter bergab über die Goldbachbrücke an der Dallmühle vorbei bis zur Iburger Straße. Folgen Sie dem Straßenverlauf am Schuhhaus Plogmann vorbei zum Dorfbrunnen und weiter bis zum Hagener Trommler vor dem Hotel Kriege. Von hier sind es nur noch wenige Meter bis zum Ausgangspunkt des Rundgangs.

Die Kirschgemeinde Hagen a.T.W. wünscht Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Hagen. Viele Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. Das Bürgerbüro im Rathaus hält eine Auswahl teils sortenreiner Hagener Kirschprodukte für Sie bereit – nur solange der Vorrat reicht! Guten Appetit und sehr zum Wohle!

Die Kirschgemeinde Hagen a.T.W. wünscht Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Hagen. Viele Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. Das Bürgerbüro im Rathaus hält eine Auswahl teils sortenreiner Hagener Kirschprodukte für Sie bereit – nur solange der Vorrat reicht! Guten Appetit und sehr zum Wohle!


© Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald (2014)
Text: Dr. Edgar Klinger, Dr. Anja Oetmann-Mennen
Bereitstellung der Sorteninformationen: Hans-Joachim Bannier und Dr. Annette Braun-Lüllemann

Karte zum Kirsch-Wanderweg 1:
Kartengrundlage: www.geoportal.de

NOZ Wandertag 2013 (10 km)

Wandern mit GPS


Auf den Internetseiten des Heimatvereins sind alle aufgeführten
Wanderwege mit GPS-Daten hinterlegt. Die GPS-Tracks können in
verschiedenen Formaten kostenfrei heruntergeladen und auf Smart -
phones mit GPS-Empfänger (z. B. Apple, Samsung, HTC) oder
speziellen GPS Outdoor-Geräten (z. B. Garmin) genutzt werden.

NOZ Wandertag 2010 (14 km)

NOZ Wandertag 2013 (13 Km)

NOZ Wandertag 2010 (10 km)

NOZ Wandertag 2009 (19 Km)

NOZ Wandertag 2009 (10 km)

Wandergruppe


Mitglieder der Wandergruppe treffen sich regelmäßig zu Ausflügen und Wanderungen.

Monatlich wird eine Wanderung durchs Hagener Land unter der Leitung von Ewald Dierker und seinen Helfern veranstaltet. Sie findet in der Regel an einem Samstagnachmittag statt und dauert ca. drei bis vier Stunden inklusive Einkehr. Bei diesen örtlichen Wanderungen wird auf Besonderheiten am Wegesrand hingewiesen.


Für Wanderer, die die weitere Umgebung kennen lernen möchten, wird monatlich eine Wanderung außerhalb Hagens angeboten. Seit 1984 wurden fast alle namhaften Wanderwege im Bereich Wiehengebirge und Teutoburger Wald begangen. Auf Wunsch werden für diese Wanderungen Urkunden und Anstecknadeln ausgehändigt.

Bisher erwanderte Wege der Wandergruppe

2005      Ahornweg                                           95 km
2004      Tecklenburger Land Rundweg              130 km
2003      Hasberger Rundpättken                       29 km
Wittekindsweg                                    90 km
2002      Mühlenweg                                         90 km
Erich     Gärtner Weg                                       46 km
2001      Hermannsweg                                     156 km
2000      Os – Ringweg                                     70 km
Hagener Rundweg                               42 km
1999      Schau ins Land                                  95 km
1998      Sachsenweg                                      45 km
Ahornweg                                          95 km
1997      Wittekindsweg                                   90 km
1996      Meller Ringweg                                   90 km
Rund um Georgsmarienhütte               50 km
1995      Bissendorfer Burgenweg                     43 km
Rund ümme Hilter                              43 km
1994      Tecklenburger Land Rundweg             130 km
1993      Friesenweg                                        183 km
1992      Os – Ringweg                                    70 km
1991      Hermannsweg                                    156 km
1990      Westfälischer Friedensweg                 73 km
1989      Töddenweg                                        11 km
1988      Ahornweg                                          95 km
Hasberger Rundpättken                     29 km
1987      Ems – Hunte – Hase – Else – Weg    170 km
1986      Pickerweg                                        107 km
1985      Wittekindsweg                                  90 km
1984      Hermannsweg                                   156 km

Einmal im Jahr geht es ins Wattenmeer. Ein geeigneter Termin wird anfangs des Jahres mit unseren Wattführern Wanda und Claas Eilers abgestimmt und ins Jahresprogramm des Heimatvereins aufgenommen.
Ziel dieser Führungen ist meistens die ostfriesische Insel Baltrum. Auch Spiekeroog und Norderney wurden schon erwandert, jedoch sind sie aufgrund der weiteren Entfernung vom Festland schwieriger zu erreichen.
Attraktive Orte im Umkreis von ca. 200 km werden als Tagesfahrten angeboten. Ziele waren in den letzten Jahren Bad Zwischenahn, Helgoland, das Steinhuder Meer, der Möhner Stausee, die Tülsfelder Talsperre und das Museumsdorf in Cloppenburg, der Harz mit Brockenwanderung, Bodenwerder und Hameln, die Lüneburger Heide, die Expo 2000 in Hannover, Willingen, Winterberg, Bad Wünnenberg und Paderborn.
Wochenfahrten in die Alpen werden sorgfältig ausgearbeitet und geplant. An 6 bis 7 Tagen vor Ort werden auf die Teilnehmer angepasste Programmpunkte wie gemütliche Talwanderungen, Ausflugsfahrten zu attraktiven Zielen in der Umgebung oder auch Gipfelbesteigungen und Bergwanderungen angeboten.
Ziele waren bisher:
Kaunertal, Hotel Weisseespitze
Wagrain, Hotel Edelweiss
Montafon, Sporthotel St. Gallenkirch
Maurach am Achensee, Hotel Vierjahreszeiten
Ramsau im Berchtesgardener Land, Hotel Hochkalter


Wanderweg G
Weglänge: ca. 4,5 km
Achter de Welt
Vom Wanderparkplatz Achter de Welt in Richtung Norden bis zur Wanderhütte auf dem Baumannsknollen. Danach links ab den Ahornweg folgen bis zum Forstweg. Auf dieser Asphaltstraße links und nach ca. 200 Metern wieder links ab in den Wald. Der stetig ansteigende Waldweg führt direkt zurück zum Wanderparkplatz.


Wanderweg F
Weglänge: ca. 4,5 km
Waterkotten

Gegenüber dem Wanderparkplatz dem leicht ansteigenden Feldweg folgen bis zur nächsten Wegkreuzung. Hier links ab und immer geradeaus bis unterhalb der Teufelsquelle. Dann wieder links ab in den Waldweg hinein und über diesen hinauf bis zum Kammweg. Nach diesem Anstieg rechts über den Kammweg bis zur nächsten Wegkreuzung. Hier geradeaus ca. 500 Meter durch den Wald, dann rechts bergauf zurück zum Kammweg und wieder rechts an Almwiese und Krauser Eiche vorbei geradeaus zurück zum Ausgangspunkt.

Wanderweg E2
Weglänge: ca. 5,8 km
Diöhnendiek

Vom Parkplatz aus rechts in den Wald hinein und über den Mittelberg bis zum Feldweg am Waldrand. Hier rechts ab, die Sudenfelder Straße überqueren über den Hof Berelsmann hinweg. Hinter dem Gehöft links ab dem Feldweg folgend um den Höneberg herum bis zum Campingplatz.. Dort rechts ab zurück bis zur Sudenfelder Straße und ab dort denselben Weg zurück zum Wanderparkplatz.

Wanderweg E1
Weglänge: ca. 3,5 km
Diöhnendiek

Direkt vom Parkplatz aus links dem Waldpfad folgen, der ca. 300 Meter parallel zur Straße verläuft. Dann eine kurze Steigung rechts ab in den Wald hinein und dem leicht abschüssigen Weg folgen bis zur Wiese in Ortsnähe Gellenbeck. Hier den Weg weiter bis zum Gehöft Meyer to Bergte. Dort wieder rechts ab, am Steinbruch vorbei den Butterberg hinauf. Vom Butterberg aus weiter um den Mittelberg herum und nach ca. 400 Meter rechts ab über den Berg hinweg zurück zum Wanderparkplatz Diöhnendiek.

Wanderweg D2
Weglänge: ca. 5,5 km
Lorenkamp

Vom Wanderparkplatz Lorenkamp in südlicher Richtung über einen Waldweg bis zur Straße Im Lorenkamp. Hier rechts ab den Silberberg hinauf. An der Tongrube dem Weg links folgen bis zur Schranke. Dort den breiteren Fahrweg geradeaus weitergehen am Steinbruch vorbei bis zum Lotter Weg. Rechts ab ca. 400 Meter der Straße folgen, dann wieder rechts über einen Feldweg den Heidberg hinauf und durch den Wald weiter bis zur Straße Zum Jägerberg. Hier weiter bergauf der Staße folgen bis zum Ausgangspunkt.

Wanderweg D1
Weglänge: ca. 3,5 km
Lorenkamp

Vom Wanderparkplatz Lorenkamp ca. 150 Meter in Richtung Hagen. Dann links in Richtung Silbersee. Kurz vor der Gaststätte Jägerberg rechts hinab in die Hüggelschlucht. Hier an der Gaststätte Hüggelschlucht rechts ab und etwa 800 Meter der Straße folgen. Am Waldrand wieder rechts ab durch einen Wald und über einen Feldweg zum Martiniberg hinauf. Vor dem Wald wieder rechts ab und immer geradeaus bis zum Wanderparkplatz zurück.

Wanderweg C
Weglänge: ca. 4,5 km
Krüßsiek

Direkt hinter dem Wanderparkplatz Krüßsiek den Feldweg hinauf bis zur Baumschule. Am Schaugarten links hinauf bis zum Kammweg des Borgbergs. An der Wegkreuzung rechts ab über den Kammweg bis zur Kollage hinab. An der Weggabelung an einer Wiese rechts ab. Der Weg verläuft ab hier bis zur Baumschule gleich mit dem Ahornweg. An der Baumschule links ab zurück zum Krüßsiek.

Wanderweg B
Weglänge: ca. 4 km
Kollage

Vom Wanderparkplatz Kollage in südlicher Richtung über den Goldbach hinweg bis zur Weggabelung. Hier links ab durch die Kollage an den Fischteichen vorbei. Nach einer leichten Steigung hinter den Fischteichen rechts ab und auf dem Kammweg über den Borgberg bis zur Krausen Eiche. Dort rechts durch einen Hohlweg bergab, nach ca 400 Metern wieder rechts und nach ca 50 Metern wieder links ab in Richtung Forellental zurück zum Ausgangspunkt.

Wanderweg A
Weglänge: ca. 2,5 km
Am Borgberg

Vom Wanderparkplatz Borgberg aus links in den Wald hinein am Opferstein vorbei, unterhalb der Almwiese her. Danach rechts hinauf bis zur Krausen Eiche. Hier wieder rechts an der Schutzhütte oberhalb der Almwiese vorbei dem Kammweg folgen. Nach ca. 600 Metern nach rechts bergab zur Wassertretstelle und zurück zum Parkplatz.

Wanderweg 8
Weglänge: ca. 3,1 km

In westlicher Richtung durch die Parkanlagen und am Schulzentrum vorbei zum Bückersberg hinauf. Danach wieder bergab am Hof Schulte to Brinke vorbei zurück nach Hagen.

Wanderweg 7
Weglänge: ca. 7,2 km

Vom Ortskern Gellenbeck ausgehend vor dem Hof Meyer to Bergte rechts ab. Am Domchorkotten vorbei über den Hohlen Berg bis zum Teutoburger-Wald-See. Am Campingplatz links bis zum Hof Berelsmann. Danach über Mittelberg und Butterberg zurück nach Gellenbeck.

Wanderweg 6
Weglänge: ca. 9,9 km

In südlicher Richtung bis zur Dallmühle. Kurz vorher rechts ab, am Freibad und Gestüt Kasselmannn vorbei und nach Überquerung der Holperdorper Straße (K303) zum Mittelberg hinauf. Von hier aus weiter am Wanderparkplatz Diöhnendiek und Hof Meyer to Bergte vorbei in den Ortskern von Gellenbeck. Am Hof Meyer zu Gellenbeck und der Gellenbecker Mühle vorbei zurück nach Hagen.

Wanderweg 5
Weglänge: ca. 9,6 km

In südöstlicher Richtung durch das Brook ins Wiesental. Durch den Buchenwald über den Hof Völler bis Achter de Welt. In Richtung Baumannsknollen nach ca. 250 Metern links ab. Unterhalb der Schöppersiedlung weiter über den Ellenberg zurück zum Ausgangspunkt.

 

Wanderweg 4
Weglänge: ca. 6,5 km

In nördlicher Richtung bis zum Hof Schulte to Brinke. Hinter dem Sportzentrum her bergauf durch die Große Heide bis zum Lorenkamp. Von hier aus über den Jägerberg hinab in die Hüggelschlucht und weiter durch die Große Heide zurück nach Hagen.

 

Wanderweg 3
Weglänge: ca. 3,6 km

In südöstlicher Richtung durch das Brook ins Wiesental. Dann zum Ellenberg hinauf bis zur Marienklause. Von hier den Feldpfad bergab zurück zum Ortskern.


Wanderweg 2
Weglänge: ca. 7,2 km

In südlicher Richtung über die Bergstraße den Borgberg hinauf bis zur Teufelsquelle. 50 Meter danach rechts ab bis zum Kammweg hinauf. Nach links weiter über den Kammweg in Richtung Kollage und durchs Forellental zurück nach Hagen.


Wanderweg 1
Weglänge: ca. 5,4 km

In südlicher Richtung über die Bergstraße den Borgberg hinauf bis zur Schutzhütte an der Almwiese. Von hier in westlicher Richtung dem Kammweg folgen. Nach ca. 600 Metern nach rechts bergab zur Wassertretstelle und weiter an den Gehöften Kasselmann, Wibbelsmann und Krützmann vorbei in den Ortskern Hagens zurück.

Wanderwegbeschreibungen



  • Rundwanderwege vom Orstkern ausgehend:

    Wanderweg 1
    Wanderweg 2
    Wanderweg 3
    Wanderweg 4
    Wanderweg 5
    Wanderweg 6
    Wanderweg 7
    Wanderweg 8


  • Rundwanderwege von Wanderparkplätzen ausgehend:

    Wanderweg A
    Wanderweg B
    Wanderweg C
    Wanderweg D1
    Wanderweg D2
    Wanderweg E1
    Wanderweg E2
    Wanderweg F
    Wanderweg G


  • Hagener Rundweg

    Karte


  • Überregionale Wanderwege

    Beschreibungen


  • Regionale und überregionale Radwanderwege

    Terra Vita-Radwanderrouten

Zum Thema Wandern

Der Ort Hagen a.T.W. bietet eine vielfältige Palette an Erholungs- und Einkehrmöglich- keiten. Durch seine Kessellage bietet er vor allem viele reizvolle Wanderrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgerade an.


Der Heimatverein unterhält für Hagener und Besucher ein gekennzeichnetes Wander- wegenetz von einer Gesamtlänge von ca. 130 Kilometern. Dadurch wird auch Orts- fremden unbeschränkter Wandergenuss zu schönen Aussichtspunkten und gemütlichen Einkehrmöglichkeiten erschlossen.


Die einzelnen Wege sind als Rundwan- derwege angelegt. Ausgangspunkte zu Wanderungen sind das Rathaus in Hagen, der Parkplatz im Zentrum des Ortsteils Gellenbeck und die im Außenbereich angelegten Wanderparkplätze.


An allen Startpunkten sind Informationstafeln aufgestellt, die das jeweilige Wandergebiet abbilden.


Eine topographische Wanderkarte, auf der das gesamte Wandergebiet dargestellt ist, ist im lokalen Buchhandel und im Rathaus erhältlich.

Wanderwart des HVH ist

Ewald Dierker
Forellental 8
49170 Hagen a.T.W.
Tel. 05401 99803
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Wandern im Osnabrücker Land
Unsere Gemeinde ist darüber hinaus an einige überregionale Hauptwanderwege angebunden.


Ahornweg

 

 

 

Dieser 104 Kilometer lange Rundwanderweg in der Form einer liegenden Achterschleife erhält seinen besonderen Reiz durch die ständig wechselnden Landschaftsformen und Naturschönheiten im bergigen Süden des Osnabrücker Landes. Aus den bewaldeten Bergen, deren höchste Erhebung der 331 hohe Dörenberg ist, bieten mehrere Aussichtstürme herrliche Rundblicke. Die westliche Route (ca. 40 km) verläuft von Bad Iburg über Hagen a.T.W. und GMHütte wieder nach Bad Iburg. Die Ostroute mit ihren 64 km beginnt ebenfalls in Bad Iburg und führt durch Hilter, Melle-Wellingholzhausen, Dissen, Bad Rothenfelde und Bad Laer nach Bad Iburg.

X25 Schau-ins-Land-Weg.

Die Streckenführung ist: Bevergern – Brochterbeck – A 1 (Lotte) –  Hagen a.T.W.  ¬- Georgsmarienhütte – Hankenberge – Wellingholzhausen(Beutling) – Borgholzhausen – Werther – Kirchdornberg – Bielefeld. Dieser Wanderweg ist eine beliebte Alternative zum etwa parallel verlaufenden Hermannsweg, der als Kammweg über die Höhen des Teutoburger-Waldes führt, während dieser X 25 mit vielen schönen Ausblicken meist am Rande des Gebirgszuges verläuft.

Friedensweg Osnabrück - Münster X 1648

Länge: ca. 73 km
Dieser Wanderweg ist ein Tribut an den Westfälischen Frieden, der 1648 zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges im katholischen Münster und evangelischen Osnabrück verhandelt wurde. Der X 1648 führt auf den alten Friedensreiterwegen von Münster nach Osnabrück. Entlang des Dortmund-Ems-Kanals geht es in die Bockholter Berge, die im Zuge der REGIONALE 2004 von umfangreichen Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung dieses idyllischen Geländes profitierten. Über Lengerich geht es entlang des Leedener Mühlenweges zur Natruper Mühle. Themenbedingt endet der Weg des Westfälischen Friedens im Friedenssaal des Rathauses Osnabrück.

Westfälischer Jakobsweg Osnabrück – Münster

Im Anschluss an den von Bremen kommenden Weg der Jakobspilger, der von der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft, Region Norddeutschland, ausgearbeitet wurde, beginnt am Dom in Osnabrück die westfälische Fortsetzung und führt bis nach Münster. Dabei durchqueren Pilger das südliche Osnabrücker Land und gelangen über Natrup-Hagen nach Lengerich. Hinter Lengerich führt der Weg über Ladbergen und Greven-Schmedehausen durch das überwiegend flache Münsterland mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten.



Auskünfte und Prospektmaterial sind im Rathaus der Gemeinde Hagen a.T.W. erhältlich.

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