Projekte

Fotokalender

Erstmals für das Kalenderjahr 2001 hat der Heimatverein von der Fotogruppe gestalteten Kalender herausgebracht. Dafür haben die Mitglieder des Film– und Fotokreises Ausschnitte der schönen Landschaft, aber auch Gebäude- und Ortsansichten sowie die in Hagen lebenden Menschen in den Blick genommen.  Die einzelnen Bilder nehmen die verschiedenen Hagener Ortsteile in den Blick und orientieren sich am Jahresablauf.
(Kontakt: Thomas Plogmann)

Videodokumentation eines plattdeutschen Theaterstücks

Im Dezember 2002 wurde das damals von der Kolpingfamilie St. Martinus produzierte plattdeutsche Theaterstück „Geld for de Pierde“ in der Gaststätte Stock aufgezeichnet. Der Film- und Fotokreis verfügt damit über ein weiteres unverwechselbares Zeitdokument und hat diesen digitalisierten Film der Gemeinde Hagen, der Kolping-Theatergruppe und dem Heimatverein selbst zur Verfügung gestellt.

Fotowettbewerb

Im Herbst 2005 schrieb der Fotokreis einen Fotowettbewerb zum Thema Hagen mit den Kategorien Natur und Landschaft, Menschen in Hagen und Kunst und Kultur aus. Zwanzig Hobbyfotografen reichten 65 Bilder ein, die zum großen Teil in einer Ausstellung im Herbst 2006 in der Ehemaligen Kirche gezeigt wurden. Einige Bilder bereicherten auch den Fotokalender 2007.

Ausstellung 2006: Hagen gestern und heute

Grundlage der Ausstellung sollten die Beiträge zum Fotowettbewerb sein.  Da keine Bilder zum Thema „Beruf und Arbeit in Hagen“ eingereicht wurden, ergänzten die Mitglieder des Fotokreises die Ausstellung um entsprechende Aufnahmen.

Ein zweiter Teil der Ausstellung zeigte historische Aufnahmen von Hagen, denen aktuelle Fotos, aufgenommen ebenfalls von den Mitgliedern des Fotokreises, gegenübergestellt wurden.

Mehr als 2000 Besucher sahen diese Ausstellung, die eine der erfolgreichsten in der Geschichte der Ehemaligen Kirche war.

Ausstellung 2008: Hans Hasekamp

Der Erfolg der Ausstellung von 2006 ermutigte die Fotogruppe, zwei Jahre später eine neue Ausstellung zu konzipieren, diesmal zum fotografischen Werk von Hans Hasekamp (1891 – 1962) Etwa 80 Ansichten von Hagen, überwiegend stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen, wurden vom 23. August bis zum 7. September in der Ehemaligen Kirche gezeigt. Und mehr als 1300 Besucher suchten in den zwischen 1929 und 1947 aufgenommenen Bildern nach den alten Spuren des heutigen Hagen.

Besonders gut angenommen wurden, wie schon 2006, die im Rahmenprogramm angebotenen Vorführungen alter und neuerer Hagener Filme.

Filmvorführungen

Der Heimatverein verfügt inzwischen über ein ansehnliches Archiv mit Filmen über Hagen. Die wichtigsten sind:

  • Heimatfilm Hagen, 1955, Stummfilm s/w, 53 Minuten: Dieser Film wurde am 05. 05. 1955 in Hagen von einem Profiteam gedreht. Gezeigt werden vor allem die Hagener Menschen.
  • Die Niedermark – Land und Leute,1993/94, 45 Minuten: Erster Teil des zweiteiligen Ortsporträts, das der HVH in den neunziger Jahren von der Firma Dühlmeyer produzieren ließ.
  • Hagen – ein Luftkurort im Teutoburger Wald – die Obermark, 1995/96, 65 Minuten: Zweiter Teil des Ortsporträts
  • Die Seilbahn, 1937/2006, Stummfilm s/w,  31 Minuten: Der Bau der Seilbahn von Holperdorp nach Ohrbeck für den Transport von Zuschlagkalken für das Hüttenwerk wurde im Film festgehalten. Der Kameramann machte dabei eine Reise mit der Gondel über das Hagener Tal hinweg.  Der Film wurde im Jahr 2006 überarbeitet und mit Texten und Standbildern angereichert.
  • Vom Korn zum Brot 1941, Stummfilm s/w, 17 Minuten: Dieser Unterrichtsfilm wurde in Natrup-Hagen und Hasbergen gedreht. Er zeigt die Getreideernte auf dem Hof Wellmann, die Wassermühle Höpke und die Bäckerei Schierke
  • Erntefest in Hagen, 1990, 60 Minuten: Aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens ließ der HVH im Jahre 1990 mit traditionellen Methoden Getreide anbauen und ernten. Mit einem großen Ernteumzug wurde dann das Jubiläum gefeiert.
  • Eröffnung des Bürgerhauses in Natrup-Hagen, 1991: Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurde einen ganzen Tag lang altes Haus- und Handwerk gezeigt.
  • "An die Presse stell' ich mich nicht" - Töpferei Niehenke, 1998: Der TöpferBernhard Niehende stelltseinen über 100 Jahre alten Betrieb vor

Es ist erklärtes Ziel des Heimatvereins mit Filmvorführungen zum geselligen und kulturellen Leben in Hagen beizutragen. Deswegen werden die Filme auch nicht vermarktet sondern bei eigenen  Veranstaltungen oder bei anderen Vereinen, Verbänden oder privaten Gruppen kostenlos vorgeführt.
(Kontakt: Johannes Brand)

Dokumentation des Heimatfilms von 1955

Bei einer Vorführung des Heimatfilms von 1955 entstand die Idee, alle Inhalte des Films zu dokumentieren, solange die Mitwirkenden und Zeitzeugen noch leben. So traf sich in den Jahren 2005 und 2006 eine Projektgruppe aus Hagener Frauen und Männern, die damals Jugendliche waren und die Filmaufnahmen miterlebt haben, um herauszufinden welche Personen, Straßen, Wege und Straßen im Film zu sehen sind. Sie erinnerten sich dabei an so manche heitere oder besinnliche Begebenheit, Familienbeziehungen und Persönlichkeiten. In welcher Weise all diese Erinnerungen einmal der Öffentlichkeit vorgestellt werden, steht noch nicht fest. Es muss noch weiter an dem Projekt gearbeitet werden.
(Kontakt: Johannes Brand)

Bildarchiv

Der zwischenzeitlich angewachsene Bestand an Dias, Bildern und Bilddateien erfordert eine nachvollziehbare Archivierung. Hierbei steckt der Film- und Fotokreis gegenwärtig noch in den Anfängen. Aus diesem Bestand sind aber bereits auf Anfrage Bilder der Gemeinde Hagen, Vereinen/Verbänden oder auch öffentlichen und privaten Organisationen und Firmen zur Verfügung gestellt worden, sodass Fotos der AG mittlerweile Tourismusprospekte, Anzeigen, Postkarten und sogar ein CD-Cover zieren. Inzwischen verfügt die gruppe auch über die notwendige technische Ausrüstung, um eine systematische Archivierung in Angriff nehmen zu können.