Hagener Grünkohlkönig verspricht Steuerfreiheit

Ludger Ehrenbrink musste Zugeständnisse machen, um dann doch einstimmig zum neuen König von seinem heimischen Volk gewählt zu werden. Er versprach, für die Dauer seiner Regentschaft keine Kohlsteuer zu erheben.

Etwa 60 wahlberechtigte Untertanen und Mitglieder des Heimatvereines hatten sich am Freitag in der Gaststätte Zum Forellental zusammengefunden, um sich am Kohl zu laben und zunächst den scheidenden König Johannes Frankenberg in den Ruhestand zu verabschieden. Frankenberg betonte in seiner Abschiedsrede, der Kohl allein sei das entscheidende Kriterium bei der Frage des Wohnortes im nordwestdeutschen Raum und verdiene daher besonderen Schutz und Pflege. Das Volk dankte Ihm und versprach dem neuen König gefolgsame Treue.

Ludger Ehrenbrink (Mitte) wird für ein Jahr vom Vorsitzenden des Heimatvereines Antonius Thorwesten in den Dienst gehoben. Der scheidende König, Johannes Frankenberg, überreicht den in der Küche kunstvoll gebundenen Grünkohl mit Kohlpinkel und Mettwurst.