Pflanzaktion des Heimatvereines  Hagen

Der Heimatverein hat auf dem Areal  Niemeyer in Sudenfeld  eine  Streuobstwiese durch 10 Bäume erweitert. Es handelt sich ausschließlich um alte und standortgerechte Sorten.

Von der Baumschule Schönhoff orderte der Verein Kirsch,  Apfel – und Pflaumenbäume.  15 engagierte Mitglieder des Vereines haben mit Unterstützung des Eigentümers auf der östlich des zum Hof Sudenfeld gehörenden Kottens gelegenen Obstwiese zunächst Pflanzlöcher gegraben, die Wurzelballen mit Verbissschutz eingeschlagen, sowie die dann gepflanzten Bäume mit Haltevorrichtungen und Schutzdraht gegen Wildverbiss versehen.


Nach etwa 2-stündiger Arbeit wurde  bei angenehm mildem Oktoberwetter in der neuen Hofscheune zünftig gefrühstückt.


Noch vor Jahrzehnten umgaben Obstgärten viele Dörfer und Bauernhöfe. Hagener Obst wurde im vergangenen Jahrhundert auf den Märkten in Osnabrück und Münster angeboten. In den 50er und 60er Jahren sind die landschaftsprägenden Obstbaumwiesen mehr und mehr verschwunden. Seit 1990 steuert der Verein mit jährlich einer Pflanzaktion dieser Entwicklung entgegen.


Engagierte Vereins- und Vorstandsmitglieder haben  seither schon über 20 Steuobstwiesen angelegt. Die Kosten für die  angeschafften etwa 300 Bäume wurden aus dem eigenen Etat finanziert. Der Heimatverein leistet durch die jährlichen Pflanzaktionen seinen Beitrag, das begrenzte Angebot regionaltypischer Obstbäume- und Wiesen zu erweitern. Er setzt damit bewusst ein Zeichen gegen die allerorts noch anzutreffenden Monokulturen