Sternwanderung zum Jubiläum mit 6 Nachbarvereinen


Anders als bei den vielen sonstigen Aktionen und Festen anlässlich des 50 jährigen Jubiläums des Heimatvereines Hagen waren die Gäste und Gastvereine selbst die Hauptdarsteller bei den Präsentationen im Garten des alten Pfarrhauses. Im Rahmen einer Sternwanderung, jeweils begleitet durch 2 Wanderführer des HVH, wanderten Vertreter und Mitglieder des Kultur- und Verkehrsvereins Hasbergen, des Vereines für Orts- und Heimatkunde Bad Iburg sowie der Heimatvereine Leeden, Lengerich, Glane, und Lienen von den Grenzen der Gemeinde zum Veranstaltungsort, wo sich bereits etwa 150 Gäste versammelt hatten.

 

Etwa 150 Teilnehmer genossen die besondere Atmosphäre

Auf den Punkt brachte es Helga Grzonka vom Heimatverein Glane „Hauptstadt kann blauts Hagen a.T.W sien! Wat sind denn Ku’damm, Avus und Spree giegen Hagenske Kirmes und Erikasee.“

„Heimat erleben, bewahren, gestalten“, das Leitwort des HVH prägte auch diese Veranstaltung. Erlebt wurden die weitläufige schöne Landschaft sowie das gesellige Zusammensein und erinnert wurde mit vorgetragenen und gespielten Kurzgeschichten an manch Ereignis und Geschichte. Die weitere Gestaltung der Gemeinde wurde den Wanderern spätestens am Rathaus deutlich, vor dem unter planerischer Beteiligung des HVH ein neuer Freiluftort des Aufenthalts entsteht.      


Vom Grenzschmuggel zwischen Hannover und Preußen erzählte der Heimatverein Leeden: Der „preußische Zollbeamte“ Wilhelm Schilling lässt sich von den „Sargträgern“ Edgar Korte, Maik Baumeister, Rudolf Rogowski und Friedhelm Winkelsträter überlisten, die so Preußen mit dem dort knappen Salz versorgen.

Martin Sandkämper, der mit Ludger Nobbe, Markus Hestermeyer, Ewald Dierker und vielen Helfern das Ereignis organisiert hat, moderierte das Programm, nachdem Antonius Thorwesten alle Aktiven und Zuschauer begrüßt hatte. Lustige Kurzgeschichten in alter Mundart, vorgetragen von den sechs Vereinsabordnungen, wurden mit Applaus und heiteren Zwischenrufen vom Publikum dankbar aufgenommen.  Olga Dahlke leitete den Singekreis an, mit schwungvollen Liedern die ohnehin sonnige Atmosphäre aufzuheitern.

Versorgt mit Getränken und Grillgut von der Wandergruppe des Vereines verweilten viele bis weit nach Sonnenuntergang und vertieften ihre „gutnachbarschaftlichen Beziehungen und Freundschaften“