Heimatverein Hagen feiert im Alten Pfarrgarten

Bericht in der Neuen OZ

Rund 120 Gäste verzeichnete das Sommerfest des Heimatvereins Hagen im Alten Pfarrgarten. Sie verlebten einen lauschigen Abend mit viel Atmosphäre und Musik der Musikkapelle Hagen und des eigenen Singekreises.


Es gibt in Hagen ja kaum einen besseren Platz zum gemütlichen Beisammensein als den Alten Pfarrgarten. Seine hohen, alten Bäume und die gepflegte Rasenfläche laden ein, dort einige entspannte Stunden unter bunten Lichterketten im Gespräch mit Freunden zu verbringen. Seit sechs Jahren richtet der Heimatverein dort sein Sommerfest aus, serviert ein kleines musikalisches Programm, deftige Grillagen und selbstverständlich einen gekühlten Tropfen.

Vereinsvorsitzender Antonius Thorwesten konnte 120 Gäste begrüßen, die sich auf einen lauschigen Abend eingestellt hatten und nicht enttäuscht wurden. „Es sind ein paar Besucher weniger als zuletzt, aber das wird auf die vielen anderen Veranstaltungen zurückzuführen sein, die uns heute Konkurrenz machen“, stellte er fest. So seien eine ganze Reihe potenzieller Besucher dem Ruf zum Festival im Osnabrücker Schlossgarten gefolgt.

Wer sich für den Pfarrgarten entschieden hatte, hatte jedenfalls eine gute Wahl getroffen. Pünktlich wurde der Grill entzündet, und bald zog der Duft von Grillwürstchen und gewürztem Schnibbelfleisch durch die Luft. Die Schlange der Wartenden am Grillstand wurde lang. An den Tischen wurde bei Bier oder Wein munter geplaudert.

Frank Hülsmann und die Musikkapelle Hagen waren ebenso wie der Singekreis des Heimatvereins unter der Leitung von Olga Dahlke zur musikalischen Unterhaltung mit von der Partie. Die einen mit schwungvollen Bläserrhythmen wie Polka und Marsch sowie Italo-Pop, die anderen setzten mit ansprechenden Liederreihen stimmungsvolle Unterhaltungsakzente.

Die wenigen Tropfen Regen, die kurz vor Einbruch der Dunkelheit fielen, konnten der Stimmung im Pfarrgarten keinen Abbruch tun. Kaum hatte der Singekreis die ersten Takte des Liedes „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen“ auf den Lippen, war alles wieder vorbei und das Sommerfest konnte weitergehen.