Jahreshauptversammlung 2012

Während seiner Begrüßungsrede vor etwa 80 Versammlungsteilnehmern hatte der 1. Vorsitzende, Antonius Thorwesten, auf die Informationsveranstaltung des Vereines am  18. April im Bürgerhaus hingewiesen, in der zunächst die Gestaltung des neuen Altenhagener Kreisels, aber auch aktuelle Themen in Hagen mit interessierten Bürgern besprochen werden sollen. Zu diesen Themenbereichen gehören auch  städtebauliche und denkmalpflegerische Aspekte der Ortsentwicklung.

Mit etwa 50 denkmalgeschützten Objekten sei die Anzahl in der Gemeinde zwar begrenzt, aber daher unbedingt schützenswert, so Johannes Frankenberg, Fachwart für Bau und Denkmalpflege. Als vorbildliches Sanierungsprojekt bezeichnete er die Grundsanierung und Nutzung des Schultenhofes als Friedhofskapelle. Mit Sorge werde der Verfall eines alten Sandstein – Heuerhauses an der oberen Osnabrücker Straße beobachtet. Frankenberg lenkte im Weiteren den Fokus auf sogenannte Kleindenkmale, wie Hofkreuze, Gewässerbrücken, Grenzsteine und Grabmale, die ein zukünftiges Handlungsfeld des Vereines werden. Am 14. Juli werde hierzu eine Informationsveranstaltung mit einem in der Region bekannten und erfahrenen Steinmetzbetrieb stattfinden.
Der Verein berate gegenwärtig, in Zusammenarbeit mit dem Mühlenverein, anlässlich seines 25 jährigen Jubiläums ein Buch zur Geschichte der zahlreichen Hagener Mühlen herauszugeben.

Zu den fotografischen Dokumentationsarbeiten des Film – und Fotokreises gehören auch die jüngst vollzogenen und geplanten städtebaulichen Veränderungen in Hagen, wie Thomas Plogmann, Sprecher des Film – und Fotokreises, hervorhob. Plogmann verknüpfte diese Thematik mit dem aktuellen Kalender 2012. Laut  Plogmann  drücken die Fotografen mit jedem Kalenderblatt eine gewisse Wertschätzung  für die gegenwärtige kleinstädtische Siedlungsstruktur, Grünanlagen, und  die bergigen Landschaftselemente aus. Bei  zukünftigen Beratungs- und Entscheidungsprozessen zu baulichen Veränderungen vertraut der Verein dem Rat und der Verwaltung, mit Augenmaß vorzugehen.

Thorwesten hob in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr insbesondere die Leistung des Vereines mit der Herausgabe von 2 Büchern  hervor und verband dies mit einem Dankeschön an die ehrenamtlichen Verfasser sowie an die Gemeinde für die finanzielle Unterstützung.  Die „Hagener Geschichten“  und das Buch über „Die Geschichte der Hagener Schulen in der Obermark“  können im Fachhandel erworben werden.

Die gutbesuchten  heimatlichen Wanderungen mit je etwa 8 km Wegstrecke werden unter Führung von Ewald Dierker auch in 2012 fortgesetzt. 

Nach detaillierter Erläuterung des Kassenberichtes durch Kassenwart Willi Rottmann sowie Prüfbericht der Kassenprüfer erfuhren dieser und der Vorstand die Entlastung durch die Versammlung. Rottmann hatte zuvor den Ausgleich des Defizites in 2011durch die Rücklagenentnahme beschrieben und mit den Druckkosten der beiden Bücher begründet.

Helma Kriege, Sprecherin des vereinseigenen Singekreises, berichtete von den zahlreichen Auftritten in 2011 sowie den geplanten in 2012. Besonders warb sie für eine Teilnahme an der Feier des Vereines am 01.Mai auf der Almwiese sowie für das Sonntagskonzert in der ehemaligen Kirche am 29. April. Auftrittstermine sind ebenso wie die Veranstaltungstermine und Wanderungen aus dem Veranstaltungsplan bzw. der Homepage des Vereines via Internet unter www.heimatverein-hagen-atw.de zu entnehmen.

Die anschließenden Wahlen durch die Versammlung bestimmten Johannes Frankenberg,  Willi Rottmann und Thomas Plogmann als Vorstandsmitglieder, sowie  Dieter Bensmann und Georg Tewes als Kassenprüfer. Den Vorstand vervollständigen Helma Kriege,  Wanderführer Ewald Dierker sowie die nicht zur Wahl stehenden beiden Vorsitzenden Antonius Thorwesten und Johannes Brand.

Im Anschluss wurde nach einer humorigen plattdeutschen Einlage von  Marlies Wellmann zum neuen Einkaufszentrum ein Lichtbildervortrag von Martin Schniederberrnd und Richard Binkowski zur schützenswerten Tier und Pflanzenwelt auf dem Gebiet der Gemeinde Hagen vorgeführt. Die etwa Versammlungsteilnehmer waren insbesondere von den professionellen Nahaufnahmen  begeistert.