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Familienwandertag am 14. Mai 2017

– wieder mal ein toller Erfolg

Zum dritten Mal organisierte der HVH wieder einen Familienwandertag, diesmal wieder zum Muttertag am 14. Mai 2017. Die Organisatoren waren überwältig von dem mit ca. 350 Personen sehr großen Zuspruch. 138 Kinder mit ihren Eltern und vereinzelt auch mit Großeltern bewältigten eine Strecke von ca. 8,5 Km. Nachmittags ab 14 Uhr trafen sich die Teilnehmer bei zunächst herrlichem Sonnenschein an der Grundschule St. Martin.

 

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Erneut großer Andrang bei Maifeier auf der Almwiese

Dank des doch freundlichen Wetters verzeichnete der Heimatverein Hagen erneut eine rekordverdächtige Teilnehmerzahl. Die Verantwortlichen des Heimatvereines Hagen schätzten an der Almhütte um 11 Uhr 30 etwa 250 Teilnehmer, die gemeinsam den Mai bei Gesang unter Begleitung des Hüttenblechtetts aus Georgsmarienhütte begrüßten.  Nach der Begrüßung durch Anton Thorwesten wurde zunächst mit dem Mailied eingestimmt. Anschließend folgten das Hagener Heimatlied sowie weitere bekannte Volkslieder, die gekonnt vom Hüttenblechtett musikalisch initiiert wurden. Weiterer Höhepunkt war die Aufstellung von drei Alphornbläsern direkt vor der Almwiese. Die Wandergruppe des Heimatvereines hatte zu 11.00 Uhr rechtzeitig Sitzgruppen, Grill – und Bierstände aufgebaut, die alsbald allesamt in Beschlag genommen bzw. genutzt wurden. Das trockene Wetter animierte zahlreiche Wanderer, im weiteren Verlauf des Nachmittags zu der Veranstaltung hinzuzustoßen, und bei Wurst und Bier die Atmosphäre des Borgberges mit dem Blick über die Hagener Talmulde zu genießen.

 

Heimatverein Hagen setzt Gedenkstein

Eine Aufgabe des Heimatvereins Hagen ist es, auf Kulturlandschaftselemente von regionaler Bedeutung hinzuweisen. Ein Findling mit Gedenktafel in Baumanns Knollen am Quellbereich des Poggenbachs tut genau das.

Denn genau dort entstand 1932 Hagens erster Wasserbeschaffungsverband, die Wassergenossenschaft Wasserleitung Altenhagen, der noch bis heute existiert. Er nutzte das frische Quellwasser des Bachs, fing es weiter talwärts in einem Behälter auf und speicherte es derart für trockene Tage. Erst dadurch wurde eine dichtere Besiedlung von Altenhagen und Mentrup möglich, wo es besonders schwierig war, anderweitig an Wasser zu kommen.

 

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Heimatverein verabschiedet Johannes Brand aus dem Vorstand

Verein verzeichnet Mitgliederzuwachs

Im Saal der Gaststätte Zeitlos begleiteten 2 Schwerpunkte den Abend vor etwa 70 Teilnehmern der Jahreshauptversammlung des Heimatvereines, die Verabschiedung von Joans Brand aus 23-jähriger Vorstandsarbeit sowie der anschließende Vortrag von Rainer Rottmann über die Hexenverfolgung des 16. und 17. Jahrhunderts in der Region Osnabrück.

Das Engagement von Johannes Brand, der seit 1994 zum Vorstand gehört, geht weit über die reine Vorstandsarbeit hinaus. Antonius Thorwesten nannte weitere Handlungsfelder, wie die Regie und Redaktion zur 2 x jährlich erscheinenden Mitgliederinfo, die Serie der historischen Berichte in den Hagener Nachrichten, die Führungen durch das Töpfereimuseum und die ehemalige Kirche, die Mitarbeit im Fotokreis sowie die Planung und Durchführung der Tagesfahrten. Ebenso zeitintensiv sind seine unterstützenden Arbeiten zur Herausgabe der zahlreichen Bücher, die der Heimatverein in den vergangenen Jahren zum Obstanbau, zur Beckeroder Eisenhütte, zur Schulgeschichte und zu weiteren Themen herausgebracht hat. Brand, der auch stellvertretender Vorsitzender war, wird zwar die Vorstandsarbeit aufgeben, aber auch zukünftig für den Verein weiterhin einige der genannten Aufgaben übernehmen. Hierfür und für sein überaus großes, zeitintensives und nicht selbstverständliches Engagement dankte Thorwesten unter langanhaltendem Applaus Brand und überreichte ein Aquarell mit einer Ansicht der Gellenbecker Kirche. Auch zu dieser Kirche und seiner Ausstattung hatte Brand zahlreiche Forschungsarbeiten vorgenommen und veröffentlicht.

 

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Freitag 20.01.2017 19:30 Uhr Altes Pfarrhaus

„Wenn der Bauer pfeift, dann müssen die Heuerleute kommen“

Das Heuerlingswesen prägte einst Nordwestdeutschland. Heuerleute, Heuerlinge oder Kötter zählten nahezu 400 Jahre lang zum wesentlichen Bestandteil des Lebens auf dem Land. Je nach Region besitzen bis zu 80 Prozent der alteingesessenen heutigen Bevölkerung Heuerleute als Vorfahren.

Bernd Robben, Autor des vielbeachteten Buches „Wenn der Bauer pfeift, dann müssen die Heuerleute kommen“, wird in seinem Vortrag in Wort und Bild über die Entstehung des Heuerlingswesens berichten, wie die Heuerleute lebten und wohnten, wie sie nach Unabhängigkeit vom Bauern und nach einer eigenen Scholle strebten. Dazu besiedelten sie unter primitivsten Bedingungen Moore und Heiden und suchten ständig nach Einnahmequellen, um ihre schwierige Situation zu verbessern.

Bernd Robben wird diese, auch unsere Region prägende Lebens- und Wirtschaftsform, in einem spannenden und informativen Vortrag wieder lebendig werden lassen.

 

Bericht der NOZ

Heimatverein Hagen pflanzt zehn Kirschbäume

Auf Einladung von Tobias Gretzmann (rechts) pflanzten die Aktiven des Heimatvereins zehn Kirschbäume alter Sorten vor malerischer Kulisse.

Foto: Petra Ropers

Für den Erhalt der alten Kulturlandschaft trotzten die Aktiven des Heimatvereins Hagen am Samstag dem kühlen Grau des Herbstes: Auf dem Hof Gretzmann in Sudenfeld griffen sie bei der diesjährigen Pflanzaktion zu Schaufel und Spaten.

Obstbäume blühten an sanften Hängen. Gartenrotschwanz und Steinkauz brüteten in ihren dichten Kronen und hohlen Astlöchern. Und die leuchtenden Früchte verführten nicht nur die Kinder dazu, sich die saftigen Leckereien direkt von der Hand in den Mund schmecken zu lassen: Über Jahrhunderte prägten Streuobstwiesen maßgeblich die Hagener Landschaft. Obstbäume gehörten zu jedem Hof und Kotten dazu - und das nachweislich bereits im 16. Jahrhundert.

 

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Einweihung des Erinnerungssteines für das Wirken der Thuiner Schwestern

Auf Initiative des Heimatvereines ist auf dem Martinusfriedhof ein Erinnerungsstein aufgestellt und am Sonntag, den 09. Oktober 2016 nach dem Gottesdienst durch Pfarrer Josef Ahrens eingeweiht worden. Mit dem Stein wollen der Verein und die beiden Kirchengemeinden St. Martinus und Maria Himmelfahrt an die selbstlose und vielfältige Arbeit der seit dem Jahr 1906 in Hagen wirkenden Schwestern der Thuiner Franziskanerinnen erinnern. Die Geschichte des St. Anna-Stfts ist eng mit der Arbeit der Schwestern verbunden. Die auf Wunsch des damaligen Pfarrers vom Orden entsandten ersten Schwestern mussten zunächst im Wirtshaus Stock Herberge beziehen bevor dann 1925 das Schwesternhaus an der Natruper Strasse bezogen werden konnte. Seither dienten die Schwestern mit ihrer Arbeit zunächst in der Alten - und Krankenpflege, später auch im Krankenhaus und danach im Altenheim sowie im Kindergarten und der Seelsorge den Menschen  in Hagen. Fertigung und Aufstellung des Steines finanzierten der Heimatverein und die beiden katholischen Kirchengemeinden.